Gott warnt – aber wer hört?

»Mich sollst du fürchten; nimm doch Züchtigung an!«
Zefanja 3,7

Zefanja 3 beginnt mit der Klage über die moralische und geistliche Verkommenheit Jerusalems. Alle haben versagt: Führer, Richter, Propheten, Priester. Gott handelt gerecht und sichtbar, aber das Volk reagiert nicht. Die Geschichte der zerstörten Völker sollte eine Warnung sein. Dann kommt die zentrale Aussage in Zefanja 3,7: Ich sprach: »Mich sollst du fürchten; nimm doch Züchtigung an!« — dann würde ihre Wohnung nicht vertilgt, so wie ich es über sie beschlossen habe; aber sie haben trotzdem beharrlich alles Böse getan. Gott spricht wie ein Vater, der sagt: »Ich dachte, jetzt versteht ihr es. Jetzt kehrt ihr um.« Statt Umkehr passiert das Gegenteil. Hier wird erklärt, warum das Gericht kommen muss.

Die Warnung aus Zefanja gilt noch heute: Gott handelt, warnt, wirbt – aber Menschen hören oft erst, wenn alles zusammenbricht. Wenn sich die Menschen ganz von Gott abwenden, weil sie meinen, dass sie alle Warnungen ignorieren können, dann wird dies nicht ungeahndet bleiben. Das Gericht Gottes wird sie treffen. Hoffnung besteht für alle, die sich dem Herrn zugewandt haben:
»Und ich will in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übrig lassen; das wird auf den Namen des HERRN vertrauen.«
Zefanja 3,12

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