Frisches Wasser in Wüstenzeiten

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.
Psalm 42,2

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Der Gedanke kommt auf – war ich bisher am falschen Brunnen?

„Ist das Wasser, das ich schöpfte, wirklich gut für mich gewesen?“ So müsste sich die Frau am Jakobsbrunnen nach dem Gespräch mit Jesus gefragt haben. Denn sie erkannte in ihrem Herzen, dass ER der Messias war und rannte voller Freude los und erzählte es überall, dass sie den Messias gefunden habe.

Er sagte ihr, dass ER das lebendige Wasser sei, das den Durst des Lebens stillt. Was ist damit gemeint? Erst einmal überrascht es uns nicht mehr zu hören, was Er von sich sagt, doch verstehen, sollten wir es halt auch. Allein das Gespräch mit IHM, kann das Leben total verändern. Man bekommt ja auch auf alles eine Antwort. Wo? In den Gleichnissen.

Werde neugierig – und rede darüber. ER schenkt dir neue Lebensfreude, wo du damit beginnst, eine Beziehung zu IHM zu führen. Bleibe in Seinem Wort, dann bleibst du an der lebendigen Quelle.

Gebet

Dank HERR Jesus, dass Du uns zuerst geliebt hast. So wirke auch in mir die Liebe, die mein Umfeld braucht. Amen

Eine Antwort auf „Frisches Wasser in Wüstenzeiten“

  1. Der Lehrtext (Offenbarung 21,6) von heute entspricht der Jahreslosung 2018. Er wurde auch in jenem Jahr zum Thema vieler Predigten und christlichen Kommentare. Künstler haben versucht, ausgehend von der Metapher des Wassers, deren geistigen Gehalt zu gestalten. Es entstanden viele Poster und Postkarten mit dem Losungsvers in schöner Schrift auf dem Hintergrund von Fotos mit eindrucksvollen Wasserfällen, von sprudelnden Brunnen, von geöffneten Wasserhähnen und von im Gegenlicht funkelnden Wassertropfen.

    Ein Bild hat eine große Wirkung auf das Denken der Menschen, gerade in der heutigen Zeit der Medien. Da kann einer noch so viel sagen und erklären, in den Köpfen hängen bleibt oft nur ein Foto, das in allen Medien war. Ein Anliegen ist es mir aber, gerade in einer Zeit, in der so viele Bilder an uns vorbeiziehen, wieder die Wichtigkeit des zugrunde liegenden Textes zu betonen. Wenn wir nur mehr die bunte Bilderwelt wahrnehmen und nicht zum Nachsinnen über den Gehalt der Worte kommen, dann entgeht uns deren Botschaft. Bilder und Metaphern sind nützlich, wenn sie unsere Aufmerksamkeit auf den geistigen Gehalt lenken und zum weiteren Nachdenken anregen. Sie dürfen nicht zum Selbstzweck werden und vom Eigentlichen ablenken.

    In der Metapher des Wassers steckt der wichtige Aspekt, dass der durstige Mensch sich vergewissern muss, ob die Quelle rein ist, aus der er trinkt. Nicht jeder Wasserhahn entlang eines Wanderweges enthält Trinkwasser. Auch, wenn wir starken Durst haben, sollten wir nur aus Hähnen trinken, die uns vertrauenswürdig erscheinen. Im geistigen Bereich ist es nicht anders. Nur bei der Bibel, dem Wort Gottes, können wir sicher sein, dass wir von diesem „Wasser“ keine Bauchschmerzen bekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.