Hören und im Herzen verstehn

Rede, HERR, denn dein Knecht hört.
1. Samuel 3,9

Eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; ihr tat der Herr das Herz auf, und sie ließ sich auf die Worte des Paulus ein.
Apostelgeschichte 16,14

Es hat etwas mit dem Hinhören zu tun, ob ich etwas verstehe oder nicht. Auch die Möglichkeit nachzufragen, steigert das Verständnis. Das Interesse nimmt zu, wenn mir eine Sache plausibel erklärt wird.

So war es z. B. bei mir als ich das erste Mal in einem Glaubensgrundkurs, das Gleichnis des Verlorenen Sohnes näher betrachtete. Es erschlossen sich mir durch Fragen auch die Antworten. Ein ganz anderes Hören war das auf einmal. Als würde Gott mir etwas flüstern, was ich zuvor nie bedacht hatte. Je mehr ich verstand, desto größer wurde das Interesse an diesen versteckten Botschaften, in den Gleichnissen.

Deswegen lasse dich auf die Fragen ein, die du dir stellst, wenn du in der Bibel liest und höre dir Botschaften von Predigern an, die dein Herz erweitern für die Weisheit Gottes.

Gebet

Herr, ich möchte nicht mehr ohne Deine Weisungen leben müssen. Danke für Deine Ordnungen und dass Du uns immer wieder in deinem Wort mitteilst, was wichtig ist. Amen

Eine Antwort auf „Hören und im Herzen verstehn“

  1. Ich habe mir gerade eine Neuheit von YouTube angesehen, die „shorts“. Das sind selbstgemachte Videoclips, nicht länger als 60 Sekunden. Die YouTube-App stellt dazu alles zur Verfügung, so etwas ganz schnell auf dem Smartphone zu produzieren. Welchen Sinn hat das Ganze?
    Das wird von YouTube ganz unverblümt erklärt:
    „Shorts ist eine neue Art auf YouTube Inhalte zu sehen und zu kreieren, daher haben wir einen neuen Blick darauf geworfen, was es bedeutet, Shorts zu monetarisieren und Creators für ihre Inhalte zu entlohnen.“
    Es geht also darum, unsere privaten Erlebnisse so aufzubereiten, dass sie von vielen angeklickt werden, um einen kommerziellen Erfolg zu erzielen. Es geht hier nicht um große Inhalte. Da im Baukasten der App alles schon vorgegeben ist, ist es schon gewagt hier von „Creators“ zu sprechen. Entscheidend wird immer mehr, sich ganz kurz zu halten, damit die Follower nicht lange aufgehalten werden und zum nächsten Clip eilen können.

    Wenn wir Texte der Bibel sorgfältig lesen, dann hören wir aufmerksam hin. Wir lassen uns Zeit dabei. Fragen entstehen, die wir im Dialog mit anderen klären können. Wir nähern uns den Texten mit Bedacht und Aufmerksamkeit. Statt von Reiz zu Reiz zu springen, bleiben wir an einer Stelle hängen und vertiefen uns darin. Ist das nicht sehr altmodisch und eher für ältere Leute? Nein, es ist die einzig richtige Herangehensweise an Texte, die aus dem Wirbel der Schnelllebigkeit retten und uns einen Sinn geben für die Ewigkeit.

    Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Psalm 1, 1-2

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