Endzeitstimmung

Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen!
Jesaja 5,20

Dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand.
1. Petrus 2,21-22

Wie hört sich Toleranz des Bösen (das Böse gut reden) an?

Es gilt heute als ganz normal, dass man der von Gott eingesetzten Ehe aus dem Weg geht, indem man ohne Trauschein zusammenlebt, weil man sich bei Nichtverstehen, besser trennen kann. Wo kein Glaube ist, da gibt es auch keine Sündenerkenntnis und Orientierung. Die gleichgeschlechtliche Ehe wird der gottgewollten zwischen Mann und Frau gleichgestellt. Damit nicht genug, es wird sogar in kirchlichen Kreisen dafür der Segen Gottes gefordert.

Die „Wölfe“ ins Land zu lassen, damit das Gute vernichtet wird, sind ebenso ein Beispiel für die Gesinnung in der Welt. Die das Schlechte gut reden sind genauso wie die, die das Gute schlecht reden. Wehe denen, heißt es in der Bibel.

Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Joh 3,19

Wer sich aber nach der Wahrheit richtet, tritt ans Licht, denn so wird sichtbar, dass sein Tun in Gott gegründet ist.“ Joh 3, 21

Gebet

Auch die Religionen HERR, sind in die Finsternis der Welt verstrickt und leben nicht, wie es Dir gefällt. Darum lasse uns festhalten an dem lebendigen HERRN, Jesus Christus, der für uns eintritt bei DIR, der DU durch den Heiligen Geist bei uns bist und tröstest, bis Du wiederkommst. Amen

2 Antworten auf „Endzeitstimmung“

  1. Ich hatte das Böse noch drastischer ausgedrückt, was aber abschreckend wirkte, so Peter. Deshalb hat er es mit meinem Einverständnis „besser“ formuliert. Als Christen dürfen wir auch mal mutig sein und sagen, was gut und was böse ist, ohne zu richten, was selbstverständlich Gott überlassen werden sollte.

  2. Wer die politische Diskussion in diesen Tagen verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Wort in Jesaja aktueller denn je ist. Was ist gut an der Freigabe von Drogen, die zu Abhängigkeit und Psychosen führen können? Was ist gut an der Tolerierung von Wölfen in dichtbesiedelten Gebieten wie den unseren? Was ist gut an der Freigabe der Leihmutterschaft, wenn sich ein gleichgeschlechtliches Paar in der Dritten Welt ein Kind bestellen darf? Was ist gut daran, wenn aus einem feministischen Eifer heraus die deutsche Sprache durch Gendern verunstaltet wird?

    Da wird in einem fort das Böse gut und das Gute böse geredet. Wer das bisher als normal Geltende verteidigt, wird sofort wie ein Boxer in eine Ringecke gedrängt, aus der er nicht mehr herauskommt. Wer sich heute noch in der Öffentlichkeit traut, sich klar zu positionieren, wird in den Medien erbarmungslos angegriffen. Also machen alle mit bei diesem bösen Spiel, bei dem es nur darum geht, sich hinter weichen Formulierungen zu verstecken und dem Gegner keine Angriffsflächen zu bieten. Wir scheinen finsteren Zeiten entgegenzugehen, abgesehen vom real drohenden Blackout, vor allem durch den Niedergang unserer Gesprächskultur, wenn sich nur noch der derzeitige Mainstream behaupten kann. Als Christen dürfen wir aber weiter auf Jesus Christus vertrauen, der gegen die Heuchler und Schönredner vorgegangen ist, wo immer er sie angetroffen hat.

    Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.
    Johannes 3,20-21

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