Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt.
Römer 1,16
Gestern kam es nach dem WM-Spiel Deutschland-Curacao zu einer denkwürdigen Szene. Wie die Bildzeitung heute berichtet, betete einer unserer besten Spieler, Felix Nmecha, ein bekennender Christ, mit Spielern der gegnerischen Mannschaft am Mittelkreis und sagte später vor der Presse: „Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder. Wir haben einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir alle sehr dankbar sind – auch die Curacao-Spieler. Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“
Bei aller Freude am Fußball: Hier hat jemand etwas gesagt, das noch wichtiger ist als Wettkämpfe im Sport. Wir sollten dankbar sein, dass wir einen Herrn haben, der uns das ermöglicht. Nehmen wir uns ein Beispiel an Nmecha: Er schämt sich nicht. Er betet öffentlich – nicht, um einen Show-Effekt zu erzielen, sondern aus Dankbarkeit. Damit zeigt er ein Christsein, das nicht versteckt, sondern dankbar bekennt. Und es zeigt sich ein Glaube, der nicht trennt, sondern verbindet – sogar nach einem harten Spiel.
Gebet
Herr Jesus Christus, schenke uns den Mut, mitten im Alltag zu zeigen, dass wir zu dir gehören. Dankbar, klar und ohne Angst vor den Blicken anderer. Lass dein Licht durch uns aufscheinen. Amen.