Gott ist kein Kontrolleur
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch Ruhe geben.“
Matthäus 11,28
Wem ist es als Christ nicht auch schon ergangen, dass einem Gedanken kommen wie: „Ich sollte viel regelmäßiger in den Gottesdienst gehen.“ Oder: „Ich müsste noch öfter beten.“ Und plötzlich fühlt sich Glaube an wie ein Trainingsplan. Wie ein Programm, das ich erfüllen muss, damit Gott zufrieden ist. Als würde er daneben stehen mit der Stoppuhr. Gott ist aber kein Kontrolleur, kein Aufseher, der Strichlisten führt und prüft, ob ich heute genug geleistet habe. Glaube ist kein Hochleistungssport. Glaube ist ein Ort der Geborgenheit. Wir dürfen kommen, wie wir sind. Wir dürfen auch ruhen, atmen und einfach sein. Aus dieser Ruhe wächst eine tiefe Dankbarkeit.
Gebet
HERR, danke, dass du uns nicht antreibst, sondern einlädst. Schenke uns die Ruhe und Geborgenheit, die aus deiner Liebe kommt, und die uns freimacht vom Druck, immer mehr tun zu müssen. Amen.