Güte kommt von gut

Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
Philipper 4,5

Warum steht die Güte im Bezug auf das Kommen des Herrn?
Vermutlich deshalb, weil wir ohne diese Art zu leben keinen Himmel sehn.
Denn Jesus kommt zum Gericht und richtet die Gottlosen, die keine Güte zeigen.

Immer mehr wird von fehlender Rücksicht, Empathie und von mehr erwünschtem Respekt gesprochen. Wie eine Gesellschaft mit den Kindern und Alten umgeht, zeigt ihre Ausrichtung. Sie ist herzlos geworden und geht falschen Zielen nach, die nicht retten.

Und wer einen einzigen solchen Menschen aufgrund meines Namens aufnimmt, der nimmt mich auf. Matt 18,5

Das ist Güte, auf den HERRN vertrauen und die Kinder und Alten aufzunehmen, die unsere Güte brauchen. Wir haben einen starken Herrn und Helfer.

Gebet

Herr im Anblick auf das Kommende ist die Hoffnung groß, dass Du den Menschen beistehst, die auf Dich vertrauen. Amen

Eine Antwort auf „Güte kommt von gut“

  1. Die menschliche Güte – man kann sie auch mit Sanftmut und Milde übersetzen – steht in unserer Gesellschaft nicht unbedingt an erster Stelle, wenn es um erstrebenswerte Eigenschaften geht. Sie wird auch gern als Schwäche ausgelegt. Höher im Kurs stehen bei uns Durchsetzungsvermögen, Macht, Selbstsicherheit, Ehrgeiz, Robustheit. Den Kindern vermitteln wir eher, dass sie nicht bei jeder Gelegenheit klein beigeben, sondern sich behaupten können. Im Schreiben an die Philipper fordert Paulus sie auf, als Christen sollten sie andern Menschen zeigen, dass sie mild und gütig sein können. Er begründet es damit, dass der HERR nahe sei. Die Philipper hatten unter Verfolgung zu leiden und Paulus vermittelt ihnen, dass sie keine Rachegedanken haben sollten und das Unrecht erdulden sollen. Wir wissen selbst, dass so etwas nicht leicht ist. Jeder hat schon mal darunter gelitten, dass er ohne Schuld Angriffen ausgesetzt war. Das müssen keine Verbrechen oder Gewalttaten gewesen sein, auch Unterstellungen und falsche Verdächtigungen können einem ganz schön zusetzen. Es ist sicher nicht immer leicht, sanftmütig und gütig zu bleiben. Paulus will uns aber vermitteln, Milde walten zu lassen, damit andere erkennen, dass man diesen ewigen Kreislauf von Rache und Gewalt durchbrechen kann. Sie sollten an uns erkennen, dass man auch in dieser Weise reagieren kann. Wenn uns dies schwerfällt, dann gibt es nur den einen Weg für uns, sich und seine Sache ganz dem HERRN anzuvertrauen.

    Er wurde beleidigt und schimpfte nicht zurück, er litt und drohte nicht mit Vergeltung, sondern überließ seine Sache dem, der gerecht richtet. 1. Petrus 2,23

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