Nur der HERR kennt unseren Weg

Sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.
Psalm 62,6

Wer Ohren hat, der höre!
Matthäus 11,15

Es ist uns heute aufgefallen, dass die ev. Kirche hier Vorort keine Gottesdienste mehr anbietet. Verwundert es da, wenn die Leute aus der Kirche austreten? Hätten wir die Freikirchen und christlichen Medien nicht, wären die in die Kirche Hineingetauften ganz arm dran, so wie die Katholiken, die sich von ihren Oberhäuptern betrogen fühlen. Es bleibt die Frage, ist es bald soweit, dass die Verheißungen der Offenbarung eintreffen?

Und ein anderer, zweiter Engel folgte und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große, die mit dem Weine der Wut ihrer Hurerei alle Nationen getränkt hat. Off 14,8

Deswegen wird es in diesen Zeiten immer wichtiger, dass wir uns trotzdem treffen, denn Jesus sagte, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Matth 18,20

Bekehrte Christen brauchen Gemeinschaft und sie dürfen dafür beten, dass der HERR sie nicht alleine lässt. So seid zuversichtlich, bleibt im Wort, betet und seid gastfreundlich.

Eine Antwort auf „Nur der HERR kennt unseren Weg“

  1. Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat zu einer Flut an Austritten geführt. Gottesdienstbesuche nehmen allgemein nicht allein der Pandemie wegen ab. Es herrscht Not und Ratlosigkeit über den Zustand der etablierten Kirchen. Jetzt gilt es für den Einzelnen: Nichts überstürzen und Ruhe bewahren. Der heutige Psalmvers ist getragen von dieser Weisheit, die wir dringend brauchen. In der Not bleibt uns nur das Vertrauen in den HERRN. Dies macht uns auch ruhig und zuversichtlich.

    Das Wort „Wer Ohren hat, der höre“ kommt nicht nur an dieser Stelle vor. Auch am Ende des Gleichnisses vom Sämann mahnt uns Jesus, genau hinzuhören, was damit gemeint ist. Vieles vom Saatgut fällt auf unfruchtbaren Boden. Dennoch wächst das Fruchtbringende oft an Stellen, da man es nicht vermutet hätte. Deshalb ist es auch so notwendig, dass nicht aufgehört wird zu säen. Es geht in der gegenwärtigen Debatte nicht vorrangig darum, dass die großen Kirchen an Stärke und Überzeugungskraft verlieren. Das sind, wie wir gerade wieder sehen, zutiefst menschliche Organisationen mit allen erdenklichen Fehlern und Schwächen. Weitaus schlimmer wäre es, wenn viele jetzt aus Enttäuschung ihren Glauben ablegen würden oder wenn es für Zweifelnde noch schwieriger wäre, die Heilsbotschaft anzunehmen. Dennoch: Weil wir getragen werden, besteht für uns kein Anlass, die Hoffnung aufzugeben.

    Nur auf Gott vertraue ich und bin ruhig; von ihm allein erwarte ich Hilfe. Er ist der Fels und die Burg, wo ich in Sicherheit bin. Wie sollte ich da wanken? Psalm 62,3

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