Schon Kindern erzählen, Jesus ist der HERR

Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Herrlichkeit ihren Kindern.
Psalm 90,16

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14

Wäre Jesus nicht HERR und mit dem Vater und HlGeist eine geistliche Einheit, hätte ER auch keine Wunder tun können. ER hat für uns Menschen, die wir alle Sünder sind, die Sünde ans Kreuz getragen und mit seinem reinen Blut bezahlt. So hat es selbst ein Grundschulkind verstanden, dem ich erklärte, warum wir gerade auch zu Jesus beten dürfen. Ihre kleine Schwester lag daneben und hörte zu.

Denn Jesus ist wie Gott Vater und sitzt zur Rechten seines Vaters im Himmel und ist Gott gleich, wie auch der Heilige Geist. Sie haben wie ein Mann zusammen die Erde geschaffen. Jesus war aber als Mensch hier und ER weiß wie es in der Welt zugeht und deshalb können wir auch zu IHM beten und unsere Sorgen teilen. Er versteht uns und kann alles zum Guten wenden. Ich erzählte, dass ich viel Schlimmes in meinem Leben erlebt habe, doch habe ich immer zu Jesus gebetet … und die kleinere der Mädchen vervollständigte, „weil du gebetet hast, hat Gott dir immer geholfen“. Ja so war es, erwiderte ich.

Als auferstandener Messias wird Jesus wiederkommen und die Welt richten. Wir haben also eine Zeitspanne, in der wir als Menschheit das Evangelium annehmen können oder nicht. Es liegt an unserem Gehorsam Gott gegenüber ob wir Seinen Willen tun oder nicht.
Dabei hilft uns der Heilige Geist, dass wir Gottes Wege gehen, weil Jesus es uns vorgelebt hat. Wir werden einst auferstehen, die Bekehrten zum ewigen Leben, die Ungläubigen zum Gericht.

Gebet

HERR, wenn es selbst Kinder verstehen, kann es nur dein Wille sein, dass wir es alle verstehen. Doch die sich selbst für klug halten, denen verwehrst du das Reich, weil ihre Herzen verstockt sind. Darum wollen wir für sie bitten, dass du ihre Seele gesund machst, indem sie sich bekehren und in Demut vor dich treten. Sei uns gnädig. Amen

Eine Antwort auf „Schon Kindern erzählen, Jesus ist der HERR“

  1. Professor Johannes Brachtendorf (Universität Tübingen) hat in seiner Vorlesungsreihe „Metaphysik“ darauf hingewiesen, dass der Prolog des Johannes (1,1-18) ein auch von nichtchristlichen Neoplatonikern geschätzter Text war. In ihm wird die Göttlichkeit des Logos bestätigt, der die Grundlage der Ideenlehre Platons gewesen ist. Bei Johannes heißt es, alles ist durch das Wort (Logos) geworden. Soweit so gut, würde da nicht der „provokative“ Satz „Und das Wort ist Fleisch geworden“ völlig aus dem Rahmen fallen. Er war es, der über die Vorstellungswelt der Philosophen weit hinausging. Dass der Sohn Gottes als geistiges Prinzip präsent ist in allen Dingen, mochte für sie noch angehen, nicht aber, dass er körperlich wurde in Raum und Zeit, das war gänzlich undenkbar.

    Für einen Metaphysiker mag das so sein, ein Gläubiger sieht das anders. Er kann dieses Wunder annehmen. Jedes Jahr zu Weihnachten feiern wir die Menschwerdung Jesu. Die großen Theologen kamen zur Überzeugung, dass die Philosophie insofern nützlich sei, als sie uns den schwierigen Johannes-Prolog erklären konnte. Wir würden sonst gar nicht verstehen, was es mit diesem darin vorkommenden Logos (bzw. dem Wort) auf sich hat und wieso er das Prinzip aller Dinge ist. Aber gerade in dem entscheidenden Vers 14 zeigen sich auch die Grenzen der menschlichen Erkenntnis. Auch wenn viele Philosophen gläubige Christen als naiv betrachten mögen, sie müssen zugeben, dass man z. B. beim „Leib-Seele-Problem“, der uralten Frage nach dem Verhältnis von Materie und Geist, trotz einer Menge vorhandener Theorien nicht entscheidend vorangekommen ist.

    Professor Brachtendorf weist auf Augustinus hin, der den Nutzen der Philosophie anerkannt hat, damit der Mensch mehr verstehen könne von der Welt. Aber notwendig für sein Seelenheil sei sie nicht. Dafür sei einzig der Glaube erforderlich. Der Glaube daran, dass Gott selbst Mensch geworden ist.

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