Das Licht des Himmels ist Jesus

Weil unser Gott voller Barmherzigkeit ist, / kommt das Licht des Himmels zu uns. 79 Es wird denen leuchten, / die im Finstern sitzen und in Furcht vor dem Tod, / und uns wird es leiten, / den Weg des Friedens zu gehen.“
Lukas 1,78-79

Als ich vor Jahren in den verschiedensten Gruppen nach Gott suchte, stand vor allem der Begriff Licht in solchen Gruppen im Vordergrund. Als ich dann von einer Ton-Kassette einen Vortrag in Schriftform brachte, fand ich darin keinerlei Inhalt. Gleich einer Seifenblase platzte dieses inhaltslose Geschwätz. Es war zweimal der Fall, dass ein Guru unabhängig von einer andern Prophetin fast das Selbe sagte. Ich fragte mich, wie man auf so Leute hereinfallen kann. Ein Bekannter verlor an so eine Gruppe sein ganzes Erbe und heute spielt er selbst Guru und kommt tatsächlich dadurch an Geld.

Wenn man sich erstmal zu Jesus bekehrt hat und im Wort Gottes liest, gehen einem die Augen auf. Der Teufel z. B. nennt sich ja auch „Engel des Lichts“ und verführt die Menschen, dass sie an der Errettung durch Christus nicht teilnehmen können. Er stellt seine Irrlichter überall da hin, wo auch nach Gott und Seiner Wahrheit gesucht wird. Das Geld und die Eitelkeiten spielen dabei eine große Rolle.

Deswegen ist es gut, bescheiden zu bleiben und in Dankbarkeit nach dem zu leben, was der Wille Gottes ist.

Dazu 1 Timotheus 1, 5 Das Ziel jeder Anweisung und Unterweisung ist jedoch Liebe, und zwar Liebe aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben. 6 Dieses Ziel haben einige Leute aus den Augen verloren und sich nutzlosem Geschwätz hingegeben.

Eine Antwort auf „Das Licht des Himmels ist Jesus“

  1. Inge hat sich heute auf den ergänzenden Vers von Lukas konzentriert. Der Vers von Jesaja 9,4 ist die heutige Losung. Ich zitiere ihn unten, jedoch im Zusammenhang im Abschnitt über die „Verkündigung des Friedefürsten“ (9,1-6):

    Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians. Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.(4) Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth. Jesaja 9,1-6

    Immer wieder gab es im Volk Israels finstere Zeiten. Man war in Kriege verwickelt und es gab Verfolgungen. Der Prophet Jesaja verkündete in all dem Leid die Hoffnung auf eine bessere Zeit. Alle Widersacher werden vernichtet werden und ein Friedefürst wird auf die Erde kommen. Noch heute ist Israel in ständiger Gefahr. Es ist umgeben von Feinden. Gott wird es aber niemals in Stich lassen. In einem erweiterten Sinn können wir uns große Sorgen um das Erlösungswerk des HERRN machen. Auch hier lassen die Propheten und Apostel wie Paulus keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende siegen wird.

    Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht menschlich, sondern es sind die mächtigen Waffen Gottes, geeignet zur Zerstörung von Festungen. Mit ihnen zerstören wir Gedankengebäude und jedes Bollwerk, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, wir nehmen jeden solcher Gedanken gefangen und unterstellen sie Christus. 2. Korinther 10,4-5

    Paulus wendet sich an die Korinther, die sich in einem geistigen Kampf befinden, weil falsche Apostel aufgetreten sind. Es ist ihm ganz wichtig, dass man alles tun müsse, um sich ihnen entgegenzustellen, weil sie dämonischer Art sind, die sich gegen das wahre Evangelium stellen würden. Die Waffen, die er empfiehlt, sind aber nicht die weltlichen Klingen des argumentativen Streitens, sondern die unablässige Verkündigung des mächtigen Wortes Gottes und das Gebet. Natürlich stecken wir auch heute noch in diesem Kampf gegen weltliche Mächte, die mit spitzfindiger Argumentation und scheinbarer Weisheit die ewigen Wahrheiten infrage stellen. Sie sind sogar gefährlicher, wenn sie statt in Form bekennender Atheisten als kirchliche Autoritäten auftreten, die sich mit christlichen Tugenden schmücken, sich aber längst vom Evangelium entfernt haben. Auch sie werden ihren gerechten Lohn erhalten.

    Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Helfer sich verstellen und sich als Diener Gottes ausgeben. Aber am Ende ergeht es ihnen, wie sie es mit ihren Taten verdient haben. 2. Korinther 11,15

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