Fürchtet euch nicht wie die Heiden

Höret, was der Herr zu euch redet, ihr vom Hause Israel! So spricht der Herr: Ihr sollt nicht die Weise der Heiden annehmen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten.
Jer 10,2

Ich wuchs in einem katholischen Dorf, in einer katholischen Familie auf. Fast jeden Tag musste ich zur Kirche gehen. Wir Kinder zitterten vor dem unberechenbaren Pfarrer, der immer einen Grund fand, jemanden zu bestrafen. Wir hatten ständig ein schlechtes Gewissen, weil er uns zu sündhaften Wesen degradierte. Das Beten lernte ich von meiner Großmutter. „Herz Jesu“ sagte sie immer, wenn sie mit Gott sprach.

Wie schön, diese Vorstellung sich am Herzen Jesu zu befinden, der mich wie ein Kind tröstet und bewahrt. Wie schön seine Worte zu hören, die ER auch den Jüngern sagte. So höre ich gerne das Evangelium, im Bewusstsein, ER ist da.

Johannes Evangelium zum Anhören

Gebet

HERR Jesus, du kennst doch die Leidenden, die auf der Suche nach Dir sind. Bitte lasse dich finden damit sie sich bekehren, für den Tag deines Kommens. Amen

Eine Antwort auf „Fürchtet euch nicht wie die Heiden“

  1. In der Geschichte waren es vor allem Himmelskörper, die sich nicht auf den berechneten Bahnen bewegt haben, die Menschheit in Schrecken versetzen konnten. So wurde von jeher das Auftauchen von Kometen als Vorzeichen kommender Katastrophen gedeutet. Sogar heute begegnen wir dieser Angst, wobei es weniger die als Zeichen gedeuteten Himmelskörper sind, sondern die Möglichkeit eines Einschlags auf der Erde mit schrecklichen Folgen. In Boulevardblätter werden Schlagzeilen wie „Komet rast auf die Erde zu“ gern kommerziell ausgeschlachtet. In Wirklichkeit kommen solche Fälle von größeren Einschlägen, höchst selten, alle paar Millionen Jahre mal vor. Zudem wird der Himmel mittlerweile ständig nach erdnahen Objekten abgesucht, um sie bei Gefahr rechtzeitig ablenken zu können.

    Im vorliegenden Vers werden Christen aufgefordert, Abstand zu nehmen vor solchen Schreckensszenarien. Gemeint sind sicher auch Visionen von Hellsehern, die auch heute immer noch Menschen beeinflussen können. Im Vers werden diese furchtsamen Geschöpfe Heiden genannt. Wenn Christen auf dem Gebiet des Aberglaubens anfällig sind, dann bewegen sie sich auf heidnischen Bahnen.

    Ihr sollt euch nicht den Totenbeschwörern und Wahrsagern zuwenden, dass ihr nicht durch sie unrein werdet; ich bin der HERR, euer Gott. 3. Mose 19,31

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