Allversöhnung oder Auserwählung?

Ich will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben, und will ihnen vergeben.
Jeremia 33,8

Jesus Christus ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.
1. Johannes 2,2

Es gibt die Meinung, dass alle Christen durch ihre Religionszugehörigkeit gerettet sind, denn das Glaubensbekenntnis wird in allen christlichen Kirchen gleichermaßen gebetet. Man muss nur ein paar Dinge beachten. Da ist einmal die Taufe und dann das Abendmahl bei den Ev. Christen, da ist der Sabbat bei den Adventisten und da sind die Sakramente der katholischen Kirche. Die Pfingstbewegung legt Wert auf Heilung durch den Heiligen Geist und Zungenrede und die Brüdergemeinden distanzieren sich davon. So gibt es bis heute immer mehr Spaltungen in der christlichen Gemeinde.

Wie soll hier ein Außenstehender noch finden, was er sucht, nämlich die wahrhaftige Beziehung zu Gott über das Kreuz Jesu und Seine Gnade?
Es ist ganz einfach. Geh in Dein Kämmerlein und bringe alles vor den HERRN, denn Er kennt dich durch und durch. ER ist ein gnädiger Gott und reicht dem Bußfertigen die Hand.

Gebet

HERR Du allein weißt, was für mich richtig ist und ich will auch nicht alleine bleiben in meinem Glauben. Bitte hilf mir Gemeinschaft mit ein oder zwei Geschwistern im HERRN zu finden, damit ich nicht verzage in dieser dunklen Welt. Danke, dass wir einander an der Liebe erkennen. Amen

Eine Antwort auf „Allversöhnung oder Auserwählung?“

  1. Im Vers aus dem 1. Johannesbrief wird Jesus Christus als Versöhnung für unsere Sünden erklärt, was nicht nur für uns, sondern für die ganze Welt gilt. Dies könnte dazu führen, dass man Gottes Gnade und Barmherzigkeit als unbegrenzt verstehen könnte, mit der Folge, dass ER am Ende der Zeit alle Geschöpfen, ob sie ihm nahe oder fern standen, unterschiedslos zum Heil führen wird. Diese Lehre ist menschliches Wunschdenken, sie ist biblisch nicht begründet. Wer insgeheim mit ihr liebäugelt, sollte Matthäus 25,31-46 lesen und er wird zum Ergebnis kommen: Versöhnung ist ohne vorherige Abkehr von der Sünde, und damit der Entfernung zu Gott, nicht möglich. Wir haben alle Buße nötig.

    Die Grundlage unseres christlichen Glaubens ist im Apostolischen Glaubensbekenntnis in aller Kürze niedergelegt. Alle Gemeinschaften, die es verwenden, dürfen sich nicht davon entfernen. Man könnte es als kleinsten gemeinsamen Nenner bezeichnen, der trotz aller Unterschiede in Glaubenspraktiken, Überzeugungen, Motivationen besteht. Statt Unterschiede zu betonen, sollten Christen sich auf das Verbindende konzentrieren.

    Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet. Kolosser 3,14

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