Wem gehört dein Herz?

Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel!
Klagelieder 3,41

Von Gebet und Fürbitte lasst nicht ab: Betet allezeit im Geist und dazu seid wach!
Epheser 6,18

„Die Weisen und Witwen in Trübsal besuchen, und sich selbst unbefleckt lassen, von der Welt, das ist reiner Gottesdienst“ so hörte ich gerade in der heutigen Morgenandacht im christlichen BBN Radio.

Ich denke dabei an die abendliche gestrige Begegnung. Kurz bevor ich zu einer kranken alten Dame ging, traf ich eine immer freundliche Bekannte. Sie erzählte freudig, wie viele alte Leute sie betreut.

Ich erzählte ihr, dass ich auch gerade auf dem Weg zu einer alten Dame bin. Ich würde dafür beten, dass Gott mir zeigt, wer Hilfe braucht. Dass wir nicht an den selben Herrn glauben, wusste ich bereits durch frühere Gespräche. Das brauche sie nicht, sie lerne die Leute über ihre ehrenamtlichen Tätigkeit kennen. Wir wünschten uns noch frohe Weihnacht.

Es fällt mir heute ein, was den Unterschied bei unserem Tun ausmacht. Es ist allein das Gebet.
Es wird auch vom Hilfesuchenden angenommen, denn der HERR hat das Herz vorbereitet.

Gebet

Danke HERR für Deine Antwort. Amen


Eine Antwort auf „Wem gehört dein Herz?“

  1. Die Wichtigkeit des Gebetes erscheint an vielen Stellen der Bibel. Unser Zwiegespräch mit Gott ist eine einzigartige Möglichkeit, mit IHM eine Beziehung einzugehen, die unablässig und innig ist.

    Und betet dabei zu jeder Zeit mit jeder Art von Gebeten und Bitten in der Kraft des Heiligen Geistes. Seid wachsam darin und hört nicht auf, für alle Gläubigen zu beten. Lukas 18,1

    Paulus fordert uns hier auf zu beten. Im übernächsten Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner wird erklärt, dass es beim Beten auf die innere Einstellung ankommt. Beide wollen im Tempel beten, der eine selbstgefällig, der andere demütig. Der eine fühlt sich besser als die vielen Sünder, der andere bekennt, dass er ein Sünder ist, und er bittet um Gnade. Die Art und Weise wie gebetet wird, spielt dagegen keine Rolle. Es kann laut gesprochen in aller Öffentlichkeit, still geflüstert in der Kammer oder eingeflochten sein in den Gedanken des Alltags. Wichtig ist, dass gebetet wird, und dies nicht nur zu besonderen Gelegenheiten, sondern „zu jeder Zeit“.

    Gebet ist ein Privileg für Christen, das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Gott, ein Unterscheidungsmerkmal gegenüber rein humanitären Bestrebungen, Praxis statt Theorie, beständige Übung im Glauben.

    Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Römer 12,12

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