Verantwortlich für die eigenen Unzulänglichkeiten

Der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.
Mose 14,20

In Jesus Christus haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.
Epheser 1,7

Vor Gott sind wir verantwortlich für das, was wir tun. Nicht alles ist in seinem Sinne, wenngleich wir es uns wünschen. Leider übersehen wir oft, dass wir schuldig werden. Gerade im nächsten Umfeld der Familie sind wir egoistisch, lieblos und ungerecht, ohne es zu bemerken. Gott kennt uns durch und durch.

Zeit Buße zu tun: Geh in Dein Kämmerlein und bitte Gott, dass ER dir Weisheit schenkt und tue Buße über Deine Sünden, die dich selbst und andere belasten. Bitte um Vergebung.
Ergebnis: Heilung des andern Seele.

Zeit zu vergeben: Herr ich vergebe *Name* und *Tat*
Ergebnis: Seele und Körper erfahren Heilung.

Gebet

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, im Himmel, wie auch auf Erden. Dein tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. (fügte Luther hinzu)

Eine Antwort auf „Verantwortlich für die eigenen Unzulänglichkeiten“

  1. Der heutige Vers ist Teil eines einzigen, sehr langen Satzes (Epheser 1,3-14) der Einleitung, den man auch als Lobpreis Gottes bezeichnet. Wiederholt kommt darin ein „in Christus“ vor. Paulus betont die Wichtigkeit der Nähe zu unserem Erlöser. Im Vers wird die Einmaligkeit der Sündenvergebung durch den Opfertod Jesus herausgestellt. ER schenkt uns die Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit, wenn wir sie annehmen, indem wir „in ihm“ sind. Dann wird es uns auch möglich sein, anderen zu vergeben, die an uns schuldig geworden sind.

    Wir wissen, das ist nicht immer leicht. Wenn uns jemand Schaden zugefügt hat, erwarten wir, dass er einsichtig ist und dies bereut, dass er sich bei uns entschuldigt und für eine Wiedergutmachung sorgt. Es gibt genügend Fälle, wo dies nicht geschieht. Der „Schuldige“ sieht gar nicht ein, dass er uns geschadet hat. Er fühlt sich sogar im Recht und würde es jederzeit wieder tun. Und so einem sollten wir auch vergeben? Ja, das muss uns möglich sein, weil die Vergebung bedingungslos ist. Wir schaffen das nicht aus unserem gewöhnlichen Verstand für richtig und falsch heraus. Das kann nur gelingen, wenn wir „in Christus“ sind. So wie er sogar für uns Sünder ans Kreuz gegangen ist, so führt auch unser Weg heraus aus der Falle der Verurteilung anderer, denen wir uns moralisch überlegen fühlen. Wir sollten uns fragen, wie viele Fälle es wohl gibt, wo wir uns schuldig gemacht, und wir haben es nicht bemerkt haben. Ein anderer hat vielleicht mit stillem Schmerz unter einem Wort von uns gelitten, das ihn noch lange begleitet hat. Wir haben uns dabei nichts gedacht und fühlten uns im Recht. Es kann sein, dass uns des Öfteren verziehen wurde, ohne dass wir es gemerkt haben. Wir tun uns schwer zu vergeben, weil wir mit unseren Gefühlen zu kämpfen haben. Der Wille, der aus der Nähe zu IHM erwachsen ist, hilft uns dann, im Sinne Jesus zu handeln.

    Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, müsst auch ihr vergeben!
    Kolosser 3,13

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