Verehre Gott, nicht die Menschen

Wer ist der König der Ehre? Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit.
Psalm 24,8


Das Volk, das Jesus voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!
Matthäus 21,9

Vor Jahren war ich einmal bei einer ehemaligen Lehrerin eingeladen. Sie hatte im Eingangsbereich ein großes Foto eines Inders hängen, worauf stand: „Meister ….“
Ich war fast etwas geschockt, dass sie einem GURU folgt. Als ich ihr sagte, dass ich an Jesus glaube, meinte sie: Aber Jesus ist tot – mein Meister lebt.

Ich frage mich, da wir alle von Jesus gehört haben, warum so wenige den Sinn des Evangeliums verstehen. Grund ist die Vermischung mit religiösen Gewohnheiten, Personenkult und Heidentum. Lässt man mal alles weg und bittet in seinem stillen Kämmerlein Gott um Erkenntnis, versteht man auch das Evangelium, so man in Ruhe in seinem Wort studiert.

Der Glaube entsteht durch das Wort Gottes, wenn man es als solches annimmt. Das ist ja der Glaube, dass wir auf Jesu Worte vertrauen. Er ist die Wahrheit und schenkt das ewige Leben. Das wirkt der Glauben, dass wir Gott die Ehre geben, die IHM gebührt.

Gebet

Danke HERR, dass du keinen Suchenden vergisst und danke, dass du dich manchmal mächtig in den Weg stellst, damit wir erkennen, DU BIST DER DU BIST – Dir sei die Ehre.

Amen



Eine Antwort auf „Verehre Gott, nicht die Menschen“

  1. Als Kind oder Heranwachsender ist es naheliegend, sich unter den Erwachsenen Vorbilder zu suchen. Zunächst sind es die Eltern. In der Pubertät ändert sich das in den meisten Fällen. In meiner Jugend waren die neuen Vorbilder Franz Beckenbauer, Che Guevara, Gandhi und andere. Häufig ist deren Verehrung eine Protesthaltung gegen das Elternhaus und gegen schulische Institutionen. Vielleicht ist die spätere Hinwendung zu Sekten und deren Wortführer auch eine Auflehnung gegen Kirchen und der Lehren. Es ist nur ein möglicher Erklärungsversuch zum Aufschwung der Esoterik. Aber wie sonst sollte man es sich erklären, wenn die klare Heilsbotschaft der Bibel ersetzt wird durch Bücher über ein schamanisches Seelen-Orakel, über die unsichtbare Welt der Lichtwesen oder über Drachenweisheiten?

    Das Abdriften in einen nebulösen Kosmos der Fabelwesen mag eine Zeiterscheinung sein. Man könnte aber auch an der grundsätzlichen Fähigkeit des Menschen zum kritischen Denken zu zweifeln beginnen. Es sind nicht nur Jugendliche, sondern gerade auch Erwachsene mit einem größeren Schatz an Erfahrungen, die sich verführen lassen von allen möglichen Heilslehren. In unterschiedlichem Maße ist uns der Verstand geschenkt worden. Gepaart ist er mit unserer sinnlichen Erfahrung ein Garant unseres kritischen Urteilsvermögens. Wir wären durchaus in der Lage genau hinzusehen, das einmal Erfasste zu beurteilen und uns für das uns richtig Erscheinende zu entscheiden. Auch das Gefühl ist daran beteiligt, aber es muss vom Verstand in Schranken verwiesen werden. Der Apostel Johannes spricht es klar an, was wir zu tun haben, wenn uns neue Phänomene begegnen:

    Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.
    Johannes 4,1

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