Der Unglaube ist es, der die Seele krank macht

Der HERR hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand.
Jeremia 10,12

Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist.
Hebräer 11,3

Natürlich kommt unsere Seele, das Leben selbst, von Gott. Unser Körper, in dem sie wohnt, ist zwar von Mann und Frau, doch ohne den Willen Gottes, entsteht nichts, was lebt. Du bist deshalb einzigartig, weil in Dir Gottes Wille verborgen ist, somit auch das Ziel wieder zu IHM zurück zu finden, in Seine Geborgenheit. Die Nahrung der Seele ist die Liebe, die in Jesus seine Vollendung fand.

So ist Jesus dein Ansprechpartner in Sachen Liebe. ER hat dich lieb und von IHM aus sind wir geschaffen, nach Seinem Bilde. ER hat den Himmel verlassen und ist Mensch geworden, damit wir an IHM erkennen können, wie der Vater ist, gut und gerecht.

Gebet

Danke HERR Jesus, dass ich dich noch mehr kennenlernen durfte und täglich deine Barmherzigkeit erlebe. Segne alle, die zweifeln an ihrem Leben und verzweifeln an der Welt. Erneuere die Gesinnung derer, die noch in Ablehnung stehen, damit sie sich in deiner Liebe neu orientieren können. Amen

Eine Antwort auf „Der Unglaube ist es, der die Seele krank macht“

  1. Jeremia weist darauf hin, dass Kraft, Weisheit und Verstand es sind, die einzig der eine und wahre Gott besitzt. Die Herrnhuter haben für ihre Losung die den Erdkreis fundierende Weisheit einfach weggelassen, wie jeder Leser im Vergleich zur vollständigen Fassung erkennen kann:.

    ER aber hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand. Jeremia 10,12

    Im Unterschied zur ganzen Erde versteht man unter „Erdkreis“ deren bewohnten oder kultivierten Teil. Allein Gottes einzigartige Weisheit ermöglichte es, dass Menschen geschaffen wurden, die das unbewohnte Land besiedeln sollten. SEIN Verstand ermöglichte es uns Menschen, durch den über uns ausgebreiteten Himmel IHN zu erkennen. So bildet allein der Satz von Jeremia in seiner Vollständigkeit die Erkenntnis über das Wirken Gottes. Ein über einer unbewohnten Erde sich spannender Himmel wäre denkbar, ergäbe aber allein keinen Sinn, weil so eine Welt ohne erkenntnisfähige Wesen nur eine leere Pracht gewesen wäre. Am sechsten Tag erschuf ER deshalb den Menschen:.

    Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, er schuf ihn als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose 1,27

    Die Weisheit des Menschen ist „eine Grundhaltung, die im Unterschied zur pragmatischen Klugheit auf einer allgemeinen Lebenserfahrung und auf umfassendem Verstehen und Wissen um Ursprung, Sinn und Ziel des Lebens sowie um die letzten Dinge gegründet ist“ (Schülerduden Philosophie). Unschwer ist durch diese Definition zu erkennen, dass diese Kardinaltugend (nach Platon) nur durch Annäherung an Gottes Weisheit erreichbar ist. Ihr haben wir unsere Existenz zu verdanken, in ihr zeigt sich SEINE ganze Liebe zu uns.

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