Hoffnung stärkt den Glauben

Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.
Jesaja 53,7

Christus schmähte nicht, wenn er geschmäht wurde, er drohte nicht, wenn er leiden musste, sondern stellte es dem anheim, der gerecht richtet.
1. Petrus 2,23

Der erste Vers erinnert mich an ein Büchlein, das ich von einer Christlich-Jüdischen Gemeinde geschickt bekam. Es geben darin mehrere Rabbiner Zeugnis, wie sie durch diesen Psalm 53 zum christlichen Glauben kamen. Sie erkannten die Verheißung auf den Messias, dass er in Jesus bereits hier war, und die Marter wie ein Lamm auf sich nahm. Ihre Bekehrung ließ sie zu gottesfürchtigen Christen werden, messianische Juden genannt.

Der zweite Vers spricht vom Eintreten dieser Verheißung. Jesus hat am Kreuz erfüllt, wozu sein Erdenleben diente. Sein Tod und Seine Auferstehung haben gezeigt, dass Gott ein ewiger Gott ist, der seine Versprechen hält. Glaube an den HERRN Jesus und du wirst gerettet werden. Apg 16,31

Gebet

Danke HERR für Deine Verheißungen, die mir Hoffnung schenken und Vertrauen. Amen

Eine Antwort auf „Hoffnung stärkt den Glauben“

  1. Petrus berichtet, dass Jesus die Schmähungen hinnahm, ohne sich zu wehren. Er wusste, dass sein Auftrag wichtiger war, als sich an den Gegnern zu rächen. In der Bergpredigt hatte er gesagt:

    Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Matthäus 5,11

    Wir sollten für unseren Glauben eintreten, wo es nötig ist. Es wird dabei vorkommen, dass wir dafür auch Schmähungen und Kränkungen auf uns nehmen müssen von den vielen, die statt der guten Botschaft des Glaubens politischen Heilsversprechen nachhängen. Diese Pseudoreligionen wurden ersonnen, weil sie die entsetzliche Leere füllen sollten, die sich durch die Verunglimpfung und Tötung Gottes in der Geistesgeschichte der Menschheit zwangsläufig aufgetan hat. Wer einmal den Roman von Joseph Conrad Herz der Finsternis gelesen hat, wird erschüttert festgestellt haben, wie hier – wenn nichts mehr einen Sinn vermitteln kann – das Gefühl der Leere und des Nichts dargestellt wird. Was zählt da ein abschätziges Wort gegen uns Christen von Zeitgenossen, die sich für die Hoffnungslosigkeit entschieden hat. Unseren Kummer über Menschen, welche die gute Nachricht des Evangeliums nicht annehmen wollen, können wir ins Gebet geben.

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