Der Weg der Gerichte

Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Weg deiner Gerichte.
Jesaja 26,8

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.
2. Korinther 5,10

Die Gerichte, so kann man sagen, gelten nicht nur den Juden, denn die ganze Menschheit ist davon betroffen. Die erste Strafe Gottes kennen wir, nach den Sündenfall. Es war der Tod.

Doch die Bibel spricht von der Ewigkeit und dass der Tod überwunden werden kann, allein durch den Glauben, dass Jesus für unsere Schuld gestorben und wieder auferstanden ist. Wer an IHN glaubt, wird leben auch wenn ER stirbt, so steht es in Seinem Wort geschrieben.

Es hört sich einfach an, doch es bedarf der geistigen Geburt, damit ein neues Leben beginnen kann. Sie geht meist einher mit einer Umkehr vom alten Sündenleben. Plötzlich will man Gott mehr gefallen als den Menschen. Man hat begriffen, wie gnädig Gott ist und es erfüllt einen mit neuer Lebenskraft und Freude.

Man spürt buchstäblich das neue Leben in allen Gliedern und man fühlt sich wie neu geboren. Vorausgegangen ist auch die Vergebung gegenüber den andern Sündern, die uns viel Leid zugefügt haben. Durch diese Entscheidung lassen wir das Übel hinter uns und die Wunden heilen.

Gebet
Herr, ich danke Dir, dass du ein vergebender Gott bist, der Seine Kinder kennt und liebt. Bitte lasse doch noch viele Menschen umkehren, die unter ihrem Leben leiden, weil sie selbst die Strafe tragen und nicht alles Dir übergeben, was sie trennt. Segne unseren Tag und lasse uns wieder ein Segen sein, für andere. Amen

Eine Antwort auf „Der Weg der Gerichte“

  1. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen. Und dann wird jeder den Lohn für das bekommen, was er in seinem Leben getan hat, mag es nun gut oder schlecht gewesen sein. 2. Korinther 5,10

    Dass wir alle einmal vor Christus als unserem Richter stehen werden, ist uns vielleicht nicht immer bewusst. Uns Christen werden die Sünden erlassen und wir werden nicht die Höllenstrafen erleiden müssen, weil wir an unseren Retter geglaubt haben. Allerdings werden auch wir vor dem Gericht stehen und alle unsere Taten werden beurteilt werden.

    ER wird das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die geheimen Motive der Menschen offenbaren. Dann wird jeder das Lob von Gott erhalten, das er verdient. 1. Korinther 4,5

    Die Belohnung für unsere Taten wird also unterschiedlich ausfallen. Deshalb steht im nächsten Vers auch die eindringliche Mahnung an uns, dass wir die Furcht vor dem HERRN nicht vernachlässigen dürfen. Gottesfurcht ist die Hochachtung vor SEINER Autorität und Größe.

    Weil wir nun wissen, wie sehr der Herr zu fürchten ist, versuchen wir Menschen zu überzeugen. Vor Gott aber sind wir völlig offenbar und – wie ich hoffe – auch vor eurem Gewissen. 2. Korinther 5,11

    Wir sind zwar durch unseren Glauben gerettet. Das sollte uns aber nicht dazu verleiten, allzu sorglos durchs Leben zu geben, ohne auf das zu achten, was der HERR von uns verlangt.

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