Sei mitfühlend und bete

Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken.
3. Mose 19,13

Jesus spricht: Wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!
Lukas 6,31

Es gibt Situationen, da fehlt es uns an Einfühlungsvermögen, weil wir nicht wissen, wie es ist, Schmerzen zu haben, abgelehnt zu werden oder gar verhöhnt zu werden, in unserem Leid. So ist es auch dem Sohn Gottes ergangen, der dies alles erlebt hat. Jesus ist deshalb auch der Ansprechpartner in der Not.

Jesus verhöhnt uns nicht, sondern sieht unsere Demut im Hilferuf. ER ist unser gnädiger und barmherziger Gott, der uns gerade in der Not am nächsten ist. „Sein Wille geschehe“, so beten wir – doch diesen im Leid zu erkennen, ist wichtig.

Leid führt uns näher zum HERRN, das ist meine Erfahrung. So dürfen wir es auch annehmen, denn Gott lässt es nicht schlimmer werden als wir es ertragen können. Jesus steht an unserer Seite, nimm Sein Heil an und vertraue auf IHN, denn ER hält das Gute für dich und dein Leben bereit – die Ewigkeit.

So habe ich keinen Tagesbeginn, an dem ich nicht den Heiland um Hilfe bitte, der mich kennt und versteht, denn ER hat meine Seele ins Leben gerufen und kennt auch den Tag an dem ich zu IHM gehe.

Gebet

Danke HERR Jesus, dass Du zusammen mit dem Vater und dem Heiligen Geist regierst und uns zu Deinen Kindern gemacht hast, durch den Glauben. Stärke unseren Glauben und erhöre unser Flehen. Amen

Anliegen:
Im erweiterten Freundeskreis ist im Sommer bei einem Badeunfall etwas Schreckliches passiert. Ein Junge sprang in den See und brach sich dabei Halswirbel. Er ist dadurch zum Pflegefall geworden und braucht zuhause einen Umbau, wozu aber das Geld fehlt. Es kam heute ein Spendenaufruf und hier ist die Möglichkeit zu spenden. (whatsapp-status)

Eine Antwort auf „Sei mitfühlend und bete“

  1. Die heutige Überschrift fasst sehr gut den Gehalt der beiden heutigen Verse zusammen. Es geht darum, uns in den Nächsten hineinzuversetzen. Daran fehlt es häufig in unserer Gesellschaft. Auf die Frage nach gestiegenen Energiekosten vor diesem Winter, forderte eine Politikerin mit hohem Monatseinkommen uns auf, mehr in Wärmedämmung zu investieren und weniger zu heizen. Ein aussichtsreicher Kanzlerkandidat weiß nicht annähernd, wie hoch der derzeitige Benzinpreis ist. Die Menschen im Ahrtal fühlen sich drei Monate nach der Katastrophe von Politikern alleingelassen in ihrer Not. Es wurden schöne Reden gehalten, doch der Politik fehlt es immer mehr noch an Empathie.

    Wir sollten aber nicht den Fehler machen, uns auf das fehlende Mitgefühl der Entscheidungsträger zu berufen und auf das Recht zu verweisen, im täglichen Umgang mit dem Anderen immer zu nehmen, was uns zusteht. Egoisten gibt es schon genug auf der Welt. Wir sollten das Prinzip der Nächstenliebe von Jesus praktizieren, wo immer dies möglich ist. Die Goldene Regel im Umgang mit dem Anderen ist so einfach und so einleuchtend, dass es sinngemäß auch Kant in seinem Kategorischen Imperativ nicht anders formulieren konnte. Denken wir auch daran, dass die Menschen in den Hochwassergebieten überwältigt waren von der Welle an Hilfsbereitschaft in unserem Land und wie gut es ihnen getan hat, dass andere ihnen in ihrer Not beigestanden haben.

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