Gottes Souveränität

Der HERR hat mich gesandt, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unseres Gottes.
Jesaja 61,1.2

Der Engel sprach zu Maria: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden.
Lukas 1,30

Wir alle haben eine Vorstellung von Gott.
Von mehreren Feministinnen kenne ich die Aussage: Weil Gott männlich ist mögen sie nicht an ihn glauben. Moderne Christen wollen den Gott des Alten Testaments nicht und andere sehen in Jesus nur einen genialen Menschen. Aussagen, dass es Gott garnicht geben kann, weil es in der Welt soviel Leid gibt, kennen wir auch. Argumente gegen Gott werden geradezu produziert, das war schon bei Adam und Eva so. Wir wissen, wer dahintersteckt.

Vergleichbar mit dem Glauben ist die Pandemie, die wir seit fast zwei Jahren erleben. Da gibt es eine rettende Impfung, die unser Leben bewahren kann, doch viele lehnen sie ab. Die das eigene Leben bewahren wollen, nehmen sie für sich in Anspruch und hören nicht auf die Zweifelstifter, die mit Halbwahrheiten verunsichern.

Wer an Gott glaubt, der lässt sich auch nicht vom „Zeitgeist“ in die Irre führen. Natürlich haben wir die Freiheit uns zu entscheiden, wo wir einst leben wollen. Jesus sagte, dass wir seine Heilsbotschaft verkünden sollen: Wer an IHN glaubt, wird leben auch wenn er stirbt. Deswegen ist die Impfung nur ein Vergleich seiner Gnade. Für die Ewigkeit retten, kann nur Jesus allein. Nimm Seine Gnade für dich in Anspruch, wenn du dein Leben als Geschenk Gottes siehst und es bewahren willst, für die Ewigkeit.

Gebet

HERR allein DU kannst entscheiden mit wem Du einst leben willst, doch hast du uns eine Hoffnung hinterlassen, Jesus. ER ist unser Heiland und wo wir noch nicht so glauben können, tritt Er für uns ein. Segne Du alle, die nach Dir von Herzen suchen. Amen

Eine Antwort auf „Gottes Souveränität“

  1. In Lukas 4, 16-21 las Jesus am Sabbattag in der Synagoge seiner Geburtsstadt Nazareth diese Stelle aus Jesaja, aus der die Losung von heute entnommen wurde. Interessant ist, dass er nur die Verkündigung des gnädigen Jahres verwendet hat, nicht aber den Tag der Rache Gottes. Man ist auch aufgrund dieser Stelle irrig zur stark vereinfachenden Auffassung gekommen, im Alten Testament würden wir es mit einem Gott der Strafe, der Rache und der Gewalt zu tun haben, während das Neue Testament von Jesus, und damit von Frieden und Barmherzigkeit handele. Dies würde zu einer Vorstellung von zwei Göttern führen, ein Gott der Gewalt im Alten, ein Gott der Liebe im Neuen Testament. Dies wäre eine schwerwiegende Abweichung von der wahren Lehre (Häresie). Beide Testamente bezeugen nur einen Gott. Es kommen auch im Neuen Testament viele Stellen vor, in denen davon berichtet wird, dass Gott ein strenger Herr ist, der Gericht halten wird und Rache vollziehen wird.

    Der Menschensohn wird seine Engel losschicken. Sie werden aus seinem Reich alle entfernen, die Gottes Gesetz missachtet und andere zur Sünde verführt haben. Sie werden dann in den glühenden Ofen geworfen, wo das große Weinen und Zähneknirschen beginnt. Matthäus 13,41-42

    Aus Sehnsucht nach einem bestimmten Gottesbild, einem „lieben Gott“, dürfen wir unseren HERRN Jesus nicht zu einem Pazifisten reduzieren, der die Gewalt aus unserem Leben vertreiben soll, und den wir anklagen dürfen, wenn es nach wie vor Kriege gibt. Das würde auch die zentrale Botschaft vernebeln, dass wir an IHN glauben müssen als unseren Heiland, der uns aus allem Elend befreien wird und uns das Ewige Leben schenkt.

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