Die Welt braucht Hoffnung

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
4. Mose 6,25


Jesus sprach zu den Jüngern: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Johannes 20,21

Spricht nun Gott zum Volk oder nur zu Einzelnen?
Ich glaube, dass Er im Alten Testament zu seinem Volk spricht. Das heißt aber nicht, dass wir als gläubige Christen nicht auch Anspruch auf Gottes Zusagen hätten, im Gegenteil: Was Gott Israel zusagt, das sagt ER auch seinen Jüngern zu.

Die gläubigen Nachfolger Jesu haben eine weitere Aufgabe bekommen, das Evangelium zu verkünden. Die Aussendung von Missionaren wird heute noch in den verschiedensten Gemeinden praktiziert, wobei ich denke, dass Jesus mit diesem Aufruf Jeden meint, der sich bekehrt hat. Es geht garnicht anders als über das reden, was uns wichtig geworden ist, denn wo das Herz voll ist, da geht der Mund über.

Wir unterstützen gerne die Arbeit von Missionswerken, doch geben wir damit nicht die Verantwortung ab, selbst dem HERRN in dieser Form zu dienen. Was uns wichtig bleibt ist die Zusage Gottes, dass ER für uns sorgt, durch Seine Gnade. Das wollen wir weitergeben und ermutigen sich auf den Weg zu machen: Jesus nach.

Gebet

HERR Jesus, Du hast uns herausgerufen aus der Finsternis und mit Deinem Licht erleuchtet. So segne auch diesen Tag und lasse uns die Möglichkeit haben, Herzen zu erreichen für Deine große Güte. Danke, dass Du ein Gott bist, der seine Kinder liebt. Amen

Eine Antwort auf „Die Welt braucht Hoffnung“

  1. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern. Matthäus 28,19

    Die Missionstätigkeit gründet sich auf den Befehl von Jesus Christus. Jeder Christ ist aufgefordert zur Verkündigung und zur Verbreitung des christlichen Glaubens. Das Missionieren ist aber heute vielfach negativ besetzt. Fernab in Afrika gerade noch geduldet, wird es in unserem Land häufig abgelehnt. Man will sich keine Meinung und schon gar nicht eine Religion aufdrängen lassen.

    Ich meine, jeder Christ muss hier seine eigenen Wege finden, seiner Freude über das Evangelium auch jenen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, die ohne Interesse am christlichen Glauben sind und dennoch suchen. Bei diesen Menschen mag am Elternhaus gelegen haben oder an negativen Erfahrungen mit der Kirche. Anknüpfungspunkte gibt es im Gespräch immer, wenn man selbst dafür offen ist. Statt sich in Streitgespräche über Kirche und Religion einzulassen, ist es häufig besser, ruhig und kurz zu erklären, dass man den Tag mit Bibellese beginnt, dass man in vielen Situationen Gott um Rat fragt, dass man IHM dankt, wenn einem gutes widerfährt. Es kann gut sein, dass dann der Gesprächspartner aus Interesse zur Nachfrage herausgefordert wird.

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