Gott erbarmt sich unser

HERR, du siehst es ja, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen.
Psalm 10,14

Der Vater des kranken Kindes sprach zu Jesus: Wenn du etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!
Markus 9,22

Zur Zeit muss ich den kurzen Internetzugang nutzen um ein paar Zeilen für unsere Andacht zu schreiben. Morgens war ich schon am See während Peter eine Radtour nach Hof machte. Dort traf ich einen Mann, der mir sein Leid klagte. Er hatte sieben Kinder großgezogen und ein Sohn hatte es sehr schwer, weil er als Legastheniker diagnostiziert wurde. Aber er hätte immer an seinen Sohn geglaubt. Von ihm bekam er auch eine wunderbare Bestätigung, weil er es beruflich sehr weit gebracht hat.

Beim Auseinandergehen habe ich noch eine kleine Auswahl an Bibelversen gehabt, wobei er beim Lesen sagte, dass er nicht mehr an Gott glaube. Er hätte soviel Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit erlebt. Der Bibelvers hat da was ausgelöst „Du sollst Gott mehr vertrauen als den Menschen… “ und er erzählte mir noch viel über seine Enttäuschungen. Als wir uns trennten wünschten wir uns einen gesegneten Sonntag.

Am Wohnwagen angekommen verließen gerade unsere Nachbarn, die in einer kleinen Kolonne hier campten den Platz und ich sagte, dass sie mir fehlen würden, denn sie hatten eine schöne fröhliche Gemeinschaft und man hatte das Gefühl dazu zu gehören. Ich wollte nicht versäumen auch hier einige Verse zu verteilen und ich hoffe sehr, dass die Herzen durch das Wort Gottes berührt werden.

Es ist wie eine Saat die aufgehen kann oder nicht. Es kommt ganz darauf an ob Gott auf Suchende Herzen stößt, wofür ich beten will.

Danke HERR für Deine große Güte. Amen

Eine Antwort auf „Gott erbarmt sich unser“

  1. Warum lästert der Frevler und spricht in seinem Herzen: »Du fragst doch nicht danach«? Du siehst es ja, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen. Psalm 10,13-14

    Der Gottlose wähnt sich unbeobachtet. Er meint, man könne vor dem HERRN seine Schandtaten verbergen. Doch IHM entgeht nichts, kein noch so sorgfältig gehüteter Gedanke. Wie töricht ist es zu glauben, vor Gott etwas verheimlichen zu können. Gott können wir bedingungslos vertrauen. Das sind wir nicht mehr gewohnt. Zu oft kommt es in menschlichen Beziehungen zu Enttäuschungen. Wenn wir von Gott etwas nicht erhalten, was wir uns sehnlichst wünschen, dann hat das seinen Grund. Unser Glaube muss durch Bewährungszeiten hindurch. Der Lohn für unser Durchhalten ist es wert.

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