Wie sieht es in Dir aus?

Der HERR spricht: Entweiht nicht meinen heiligen Namen.
3. Mose 22,32

Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
1. Petrus 1,15

In meiner Ausbildung zur Erzieherin, hinterließ der Psychologie-Unterricht die nachhaltigste Wirkung. Es ging um die Entwicklung und die Seele des Kindes bis zum Heranwachsenden. Der Lehrer war ein älterer Therapeut, der den Unterricht praxisnah gestaltete. Wenn die nötige Zuwendung und Liebe der Eltern in den ersten drei Jahren fehlt, so entstehen die verschiedensten psychischen Störungen, so seine Erkenntnisse. Da ich selbst schon einen kleinen Sohn hatte, bekam ich Schuldgefühle, weil ich die Ausbildung machte.

Die Bibel zeigt, dass wir allesamt schuldig sind und ich habe erkannt, dass meine Seele nach Befreiung ruft. Gott hat meine Hilferufe erhört und mich herausgerufen aus dieser Not. Ich lernte Christen kennen, die mir durch ein Seelsorgegespräch weiterhalfen mit Gebet und biblischer Lehre.

Die Verse von heute bedeuten nichts anderes, als dass wir durch den Glauben an das wahre Evangelium von unserer Schuld frei werden können, und dass die Seele heil wird. Das ist ein großer Trost für alle Traurigen. Die Last dürfen wir im Seelsorgegespräch und Gebet, bei JESUS abgeben. ER vergibt, so wie auch wir vergeben. Dies ist eine Entscheidung aus dem Gehorsam Gott gegenüber und keine Gefühlssache. Vergebung ist nötig, um frei zu werden. Das ist der Beginn der Heiligung.

Gebet

Danke HERR, dass du ein vergebender Gott bist und kein Ankläger, wie wir Menschen es oft sind. Mache die frei, die von ihrer eigenen Schuld auf die Schuld der andern zeigen, denn alle haben Deine Gnade nötig. Danke, dass du mir das immer wieder in Erinnerung rufst. Amen

Eine Antwort auf „Wie sieht es in Dir aus?“

  1. Heute erleben wir eine oft verbissen geführte Diskussion um Werte in unserer Gesellschaft. Der moralische Niedergang in unserem Volk ist auch für Nichtchristen unübersehbar. Aber die Erkenntnisse der Psychologie und der Pädagogik helfen uns allein nicht aus dieser Not heraus. Mit einem christlicher Lebenswandel, herausragend das Gebot der Nächstenliebe, könnte eine Besserung der Gesellschaft erzielt werden. Was aber hier in 1. Petrus 1,15 gefordert wird mit heilig werden, erscheint als unerfüllbarer Anspruch an uns und unsere Lebensführung.

    Dabei ist es in sich logisch und geschlossen, was uns die Bibel dazu erklärt. Der Mensch hat durch den Sündenfall seine ursprüngliche Ebenbildlichkeit mit Gott verloren. Er ist deshalb aus dem Paradies verstoßen worden. Die Trennung von Gott bedeutet Sündhaftigkeit und den ewigen Tod. Ein Rest an Ähnlichkeit mit dessen Wesen ist dem Menschen noch verblieben, wie das Denkvermögen und die Fähigkeit, aus freiem Willen Entscheidungen treffen zu können. Und Jesus hat uns das Angebot gemacht, seine Nähe zu suchen und damit die Vergebung der Sünden zu erlangen. Einzig auf diesem Weg kann bei jedem von uns der zuvor unmöglich erscheinende Prozess der Heiligung eingeleitet werden. Dann wird für uns die Verheißung wahr:

    Und wir werden seinem Bild immer ähnlicher, denn seine Herrlichkeit verwandelt uns. 2. Korinther 3,18

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