Was wirklich wichtig ist

So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums. Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne.
Jeremia 9,22-23

Welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst?
Lukas 9,25

Die Frage ist, kann man sich selbst verlieren und sich schaden? Wodurch?

Von Kindesbeinen an sehnt sich der Mensch nach Liebe und Anerkennung. Bekommt er nicht, was er zu seiner seelischen Entwicklung braucht, fängt er mit Ersatzbefriedigung an, die viele Gesichter hat. Es sind Satans Verführungskünste und Vorlieben, Menschen in den Abgrund zu führen, hinweg von Gottes Liebe.

Was der Widersacher nutzt, ist die Begierde des Menschen. Denken wir an das erste Gebot, in dem sich Gott vorbehält, der einzig Anzubetende zu sein. Dann das Elterngebot: Wo ist die Achtung der Kinder geblieben? Hat das Lügen und Stehlen nicht bereits eine gängige Praxis im Leben der Menschen eingenommen? Sind Politiker diejenigen, die vorleben was Unzucht und Gendermainstream ist: Weg vom natürlichen Verkehr zwischen Mann und Frau. Üble Nachrede und Mobbing, bis hinein ins Internet, sind ebenso an der Tagesordnung, von Neid und Eifersucht ganz zu schweigen (begehre nicht, was der andere hat).

Wir suchen auszugleichen, was nicht mit uns stimmt, doch können wir uns damit nicht rühmen. Allein die Erkenntnis, dass wir ohne Gott nichts Gutes vollbringen, zeigt uns wie wichtig es ist, Seine Gnade in Christus anzunehmen. ER ist unser Erlöser, auferstanden und in den Himmel aufgefahren vor 500 Zeugen. Genauso kommt er wieder um die Welt zu richten. Deshalb bitte IHN in dein Leben und tue Buße.

Gebet

Danke HERR für deine große Gnade. Erfülle unsere Herzen mit Deiner Liebe. Amen

Eine Antwort auf „Was wirklich wichtig ist“

  1. Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber das Leben einbüßt?

    Matthäus 16,26 ist fast wortwörtlich dem obigen Vers in Lukas 9,25 gleich. Statt „selbst“ steht hier „Leben“. Wenn wir von uns selbst sprechen, dann meinen wir unser Leben, griechisch psyche. Dieses wird in der ganzen Bibel als Ganzheit gesehen und vereinigt die Begriffe Leib, Seele und Geist in sich. Es ist die gesamte Lebendigkeit des Menschen und nicht etwa die dualistische Vorstellung Geist-Seele, die aus dem platonischen Denken entstanden ist. Unsere Lebendigkeit und damit unser ganzes Selbst äußert sich im Wollen und in den Empfindungen.

    Wir können unser Selbst verlieren und unser Leben einbüßen, wenn wir uns in der Welt verlieren. Wenn das Habenwollen so groß wird, dass wir nicht merken, dass wir uns dabei verlieren. „Das Leben einbüßen“ meint natürlich nicht den Tod, auf den wir alle zugehen. Es ist ein langsames Absterben alles Leben in uns schon vor unserem Ableben. Statt unser Trachten nach dem Willen Gottes auszurichten und damit unser ewiges Leben zu gewinnen, verlieren wir hier auf Erden schon alles. Wir entäußern uns, indem wir uns den Begierden hingeben und uns den toten Dingen ausliefern. Was hat ein Reicher von all seinen Palästen, wenn er „dabei aber das Leben einbüßt“?

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