Dem HERRN Gaben bringen

Wer ist bereit, dem HERRN heute eine Gabe zu bringen?
1. Chronik 29,5

Jeder gebe, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat, ohne Bedauern und ohne Zwang.
2. Korinther 9,7

Als ich ein Kind war, da gab mir meine Mutter ein Zehnerl, damit ich es in den Klingelbeutel werfen kann. Das war übrigens das Einzige, was mir am ganzen Gottesdienst gefiel. Ich hatte noch keinen Bezug zum Geld aber ich wusste, dass ich dafür eine Kugel Eis bekomme.

Die gebende Haltung kommt aus dem Glauben. Geben wir einen Teil unserer Gaben, die wir empfangen haben, dem HERRN, so wird ER auch für den sorgen, der nichts hat. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Jesus und der Gemeinde hängt nicht zuletzt davon ab, wie gerne wir geben.

Gäben wir alle den Zehnten, dann würden schon zehn Geber reichen um einen Prediger zu bezahlen, der vielleicht von nichts anderem lebt als von den Gaben. Ein Zehnerl reicht da nicht.

Gib aus freiem Herzen, damit Gemeinde lebt.

Eine Antwort auf „Dem HERRN Gaben bringen“

  1. Jeder gebe so viel, wie er sich im Herzen vorgenommen hat – nicht mit Verdruss oder aus Zwang. Gott liebt fröhliche Geber, und kann euch mit derartig vielen Wohltaten überschütten, dass ihr nicht nur jederzeit genug für euch selbst habt, sondern auch anderen noch reichlich Gutes tun könnt.
    2. Korinther 9,7

    Die Bibel verbietet nicht den Besitz von Vermögen. Was sie aber nicht erlaubt, ist die Liebe zum Geld. Lieben soll man Gott, die eigene Familie, Freunde und die Nächsten. Wer sein Geld liebt, dem wird das zu leicht zur Sucht. Es gibt eine Reihe von Stellen in der Bibel, die uns davor warnen. Am eindringlichsten wohl in der Tat des Judas, der für 30 Silberlinge Jesus verraten hat.

    Mit meiner ganzen Lebensführung habe ich euch gezeigt, dass wir hart arbeiten müssen, um den Bedürftigen etwas abgeben zu können. Dabei sollen wir immer an die Worte denken, die Jesus, unser Herr, gesagt hat: ‚Geben macht glücklicher als Nehmen.‘
    Apostelgeschichte 20,35

    Den Studienergebnissen der Psychologin Elizabeth Dunn zufolge sind „Menschen, die ihr Geld sozial ausgeben und Geschenke für andere kaufen oder an Hilfseinrichtungen spenden, glücklicher als Menschen, die ihr Einkommen vor allem für sich selbst ausgeben“. Die große Spendenbereitschaft für die Flutopfer zeigte, wie viele Menschen nicht lange überlegt haben und aus frohem Herzen gespendet haben. Für Christen kommt noch hinzu, dass man mit seiner Gabe, Gott selbst einen Dank abstattet für alles, was er uns geschenkt hat.

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