Die Kontrolle verlieren und vertrauen

Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Kolosser 3,17

Einen Augenblick lang bekam ich Angst. Bei plötzlich einsetzendem Starkregen, auf der Überholspur der A8 verlor ich die Orientierung. Der Lastwagen den ich gerade überholte, verursachte eine undurchsichtige Gischt, die an die Windschutzscheibe schlug. Die Scheibenwischer vermochten kaum den Regenmassen stand zu halten.

Es wurde für Sekunden lebensgefährlich. Hinter mir eine Kolonne mit über 120 kmh, vor und neben mir kein Platz und keine Sicht, und das bei voller Fahrt. Das Fahrzeug schien mehr zu gleiten als noch Haftung zu haben. So nahm ich das Gas langsam zurück um auch die Kolonne hinter mir zu verlangsamen und hielt das Steuer nur noch fest. Der Starkregen hörte so plötzlich auf wie er einsetzte und ich konnte den Überholvorgang vollenden.

Bevor ich mich ans Steuer setze, bitte ich Gott immer um Bewahrung und dass wir keinen Unfall verursachen und in keinen hineingeraten. Genau das haben wir erfahren.

Gebet

Danke HERR für die Bewahrung im Urlaub. Segne und bewahre uns auch an diesem Tag und lasse auch die noch Zweifelnden die Hoffnung nicht aufgeben, dass Du da bist, wo wir Dich rufen.

Amen

Eine Antwort auf „Die Kontrolle verlieren und vertrauen“

  1. Kontrollverlust gehört zu den Ängsten des heutigen Menschen. Wir versuchen, alles unter einen Hut zu kriegen und unseren Alltag perfekt zu planen. Wir notieren Termine und vieles haben wir im Kopf von dem, was noch zu tun ist. Auch wenn vieles gelingt, so wird uns doch manchmal bewusst, dass wir keine absolute Kontrolle haben können. Gedanken und Gefühle von Überforderung und Ohnmacht tauchen in uns auf, sie lassen sich nicht auf Knopfdruck abstellen. Aus schwierigen Situationen lernen wir, dass wir nicht alles im Griff haben können.

    Es ist zweifellos richtig, an sich zu arbeiten, dass wir es z. B. vermeiden, uns zu überfordern. Aber darüber hinaus sollten wir unseren HERRN um Beistand bitten, der als einziger die volle Kontrolle hat. Wenn wir alles, was wir tun, in seinem Namen tun, dann ist das auch die beste Möglichkeit gegen unsere Ängste im Alltag. So zeigt sich im heutigen Vers auch eine wunderbare Möglichkeit, gleich am Morgen innezuhalten und den Tag zu beginnen, statt sich in Sorgengedanken zu verstricken.

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