Wo ist Zuversicht?

Der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.
Klagelieder 3,25


Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.
Hebräer 10,35

Der Herr ist freundlich, was bedeutet das für die, zu denen ER nicht hindurchdringt? Bleiben sie verloren in den Wirren der Welt, weil sie vor allem durch allerhand Irrlehren verwirrt sind und selbst die Welt retten wollen?

Unser Verstand sagt uns: „…so kann es doch nicht weitergehen.“ Die Menschheit hat viel erfunden und getan, um die Welt zu verbessern, doch Jeder lebt nur kurze Zeit und wird das Ziel nicht erreichen.

Politiker und Religionsführer sind nur Menschen, welchen die Ängste der Menschen am Herze liegen mögen aber sie sind ebenso begrenzt und nutzen das Vertrauen für ihre Zwecke aus, bleiben allesamt Verführer.

Ein wahrhaft starker Führer, der ins ewige Leben führt, ist Jesus Christus und der Glaube an IHN. Er ist unsere Zuversicht. Das sollten wir nicht vergessen. Es ist ein großer Trost in diesen Zeiten. ER kommt um die Welt zu richten, deswegen ist es notwendig zu wissen, ob ER oder der Mammon Herr über mein Leben ist.

Eine Antwort auf „Wo ist Zuversicht?“

  1. Was ist uns nicht schon alles gesagt worden, von unseren Politikern und den Religionsführern. Große Worte erklingen an den Rednerpulten und von den Kanzeln. Wie oft schon haben sie uns enttäuscht? Wem soll man da noch glauben, wem unser Vertrauen schenken? Wo bleibt unsere Zuversicht, angesichts des Zustands unserer Welt?

    Da kommt uns dieses Wort aus dem Hebräerbrief entgegen und fordert uns auf, das Vertrauen nicht zu verlieren – trotz allem.

    Wieder mal ist es lohnend, wenn man ein Wort in seiner ursprünglichen Bedeutung betrachtet. Was in diesem Zusammenhang mit „Vertrauen“ oder „Zuversicht“ übersetzt wird, heißt im griechischen Text parresia. Die deutschen Übersetzungen sind zweifellos richtig gewählt. Aber hier sei darauf hingewiesen, dass das Bedeutungsspektrum größer ist.

    Ursprünglich versteht man unter parresia die Freiheit im Reden, als die Offenheit, alles zu sagen, was man denkt und dies mit aller Klarheit und Deutlichkeit zu tun. Ein solcher Freimut nährt sich aus einem tiefen Glauben heraus, dass etwas eintreffen wird, was uns verheißen ist. Er nimmt allen Zweifel, alle Furcht und Ängstlichkeit. Jemand, der diese parresia hat, wird sich nicht einschüchtern lassen, wenn ihm Kritik entgegenkommt. Wenn wir an unserem Glauben an den Erlöser festhalten, werden wir auch nicht die Zuversicht verlieren. Sie ist das Ergebnis davon, dass ER uns die Schuld genommen hat.

    Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit (parresia) haben zum Eintritt in das Heiligtum. Hebräer 10,19

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.