Hochmut kommt vor dem Fall

Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz;
und Hochmut kommt vor dem Fall.
Sprüche 16,18

Der Fall des Stolzen soll Sündenerkenntnis und Demut erwirken. Gott lässt den Fall zu, damit der Gedemütigte zu IHM kommt und Gnade erbittet, denn ohne Einsicht gibt es keine Erlösung von Sünde und Tod, auch keine Wohnung im Himmel.

Zu welcher Einsicht sollte der Gefallene kommen?

Zur Einsicht, dass er vor Gott niemals bestehen kann, in seiner fleischlichen Natur, denn sie ist der Sünde verfallen und dem Tod geweiht. Wer dafür gesorgt hat, ist Satan, der ehemalige Engel des Lichts auch Luzifer genannt, oder Durcheinanderbringer.

Er hasst die Menschen und möchte nicht, dass sie mit Gott leben. Das hat er erstmal mit seinen Verführungskünsten im Paradies geschafft. Seine Besonderheit ist es, die Menschen an ihren Schwachstellen zu erreichen und Begierden zu wecken. Durch diese Verführbarkeit hat Gott ein Volk erwählt um es mit Regeln zu versehen. Sie haben es nicht geschafft, die Regeln zu halten aber sehr oft die Gnade Gottes erfahren, nämlich wenn sie Buße taten und dem HERRN opferten.

Das wurde selbst Gott zuviel an Heuchelei und ER kam selbst als Menschensohn in die Welt um die Schuld durch Jesus ans Kreuz zu tragen. Sein Blut reinigt von aller Schuld. Das ist das wahre Evangelium, Gott kam als Mensch in die Welt um uns zu erlösen vom ewigen Tod. Jesus ist Sieger über Tod, durch die Auferstehung und wer IHM folgt, wird leben auch wenn er stirbt.



2 Antworten auf „Hochmut kommt vor dem Fall“

  1. Hochmut und Stolz werden im vorliegenden Spruch eindeutig negativ bewertet. Dabei kann es in manchen historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen auch eine Bedeutung ohne negative Konnotation geben. Dann kann Stolz als durchaus berechtigt empfunden werden. Aristoteles bezeichnete ihn sogar als eine Tugend, die aber Personen von hoher Würde vorbehalten sei. Goethe hatte eine Vorstellung von der Genialität des wahren Künstlers, der berechtigt wäre, auf seine Unnachahmlichkeit stolz zu sein.

    Hier im Spruch geht es bei „Stolz und Hochmut“ ganz in der Bedeutung von Überheblichkeit und Arroganz. Damit versteht man schon seit Beginn der Neuzeit ein Verhalten einer Person, die ihren Wert, ihren Rang und ihre Fähigkeiten unrealistisch hoch einschätzt. Diese Überschätzung ist häufig gepaart mit Eitelkeit und Selbstverliebtheit. Jeder von uns kann täglich beobachten und in der Folge beklagen, wenn Mitmenschen sich in dieser Weise benehmen. So haben wir ein auf einem Fahrradweg geparktes Mercedes-Cabrio gesehen, an dem wir nur mit Mühe vorbeifahren konnten.

    Manche Sprüche Salomons werden gern benutzt als Garnierung für die Kritik an unseren Zeitgenossen. Wenn wir es dabei belassen, entgeht uns die geistige Dimension, die das Verhältnis des Menschen zu Gott zum Thema hat. Hier ist es die Überlegung, dass es der Hochmütige ist, der gegen Gott aufbegehrt, sodass er am Ende meint, sich aus eigener Kraft entsündigen zu können. Der Gegensatz von Hochmut ist Demut. Nur sie ist gegenüber unserem Schöpfer angebracht.

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