Gott erhält ewig

Wie wir’s gehört haben, so sehen wir’s an der Stadt unsres Gottes: Gott erhält sie ewiglich.
Psalm 48,9

Durch den Herrn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.
Epheser 2,22

Das himmlische Jerusalem oder die Stadt Jerusalem? Was ist gemeint? Es ist ein Ort an dem Kinder Gottes als Erben seines Reiches auf ewig leben dürfen. Also ist es das himmlische Jerusalem von dem hier im Psalm 48 gesprochen wird.

Wenn der Heilige Geist dich durch den Glauben an das wahre Evangelium gerufen hat und du ein Kind Gottes bist, dann gilt auch für dich das Anrecht auf die Ewige Stadt. Wir selbst und die Gemeinde Christi werden eingehen und mit Gott leben. Was für eine wunderbare Verheißung für die Kinder Gottes, die im Gehorsam leben.

Denn dieser Gott ist unser Gott immer und ewiglich!
Er wird uns leiten bis an den Tod. Psalm 48, 15

Danke HERR für Deine Gnade. Amen

Eine Antwort auf „Gott erhält ewig“

  1. Wenn es wie im Psalm 48 um die Stadt Jerusalem geht, dann ist es mehr als hilfreich die klassische Bibelexegese anzuwenden. Im buchstäblichen Sinn ist damit die reale Stadt gemeint. Was hat diese Stadt in ihrer Geschichte nicht alles schon erlebt: das Auftreten Jesu, die Zerstörung durch die Römer 70 n. Chr., Wiederaufbau und ständige Gefährdung bis zum heutigen Tag. Im „eigentlichen“ Sinn ist mit Jerusalem die Kirche Christi und damit die Gemeinschaft der Gläubigen gemeint. Auch sie ist ein höchst fragiles Gebilde, dennoch ist es unverkennbar, dass es unter dem Schutz des Allerhöchsten steht. Aber auch jeder Einzelne wird damit angesprochen. Das Jerusalem in uns ist unsere Seele, die auch vielfachen Anfechtungen ausgesetzt ist. Und schließlich steckt in diesem Namen einer Stadt auch ein Verweis auf das Reich Gottes im Jenseits.

    In dieser Nachricht „Gott erhält Jerusalem“ lässt sich auch sehr schön das 4-Seiten-Modell der Kommunikationspsychologie von Friedemann Schulz von Thun demonstrieren.
    1. Sachinhalt (reine Sachaussage)
    2. Selbstoffenbarung (Gott zeigt sich uns darin)
    3. Beziehung (Der Mensch ist mit Gott verbunden)
    4. Appell (Der Mensch sollte die Verheißung Gottes auf sein Reich ernst nehmen)

    Um nicht missverstanden zu werden: Ich habe hier nur zwei Möglichkeiten aufgeführt, wie man sich einem Text der Bibel nähern kann. Es bleiben Hilfsmittel, die man nicht überbewerten sollte. Mithilfe der Selbstreflexion sollten wir uns bewusst machen, welcher methodischen Vorgehensweise wir uns bedienen. Wir sollten uns dabei nicht in jeden Satz verbeißen und dürfen nicht das Ganze aus den Augen verlieren. Nicht fehlgehen können wir in unserem Tun, wenn wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen.

    Wenn dann jedoch der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Johannes 16,13

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