Mit Gott reden

Warum willst du mit Gott hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man’s nicht.
Hiob 33,13-14

Vor einigen Tagen betete ich mit einem an Schlaflosigkeit leidenden Menschen. Es hörte uns ein Kind zu, das meinte, dass Gott doch gar nicht mit uns reden könne, weil er nicht da ist. Ich unterbrach das Gebet und erklärte dem Kind, dass unser Vater im Himmel, alles hören kann, wenn wir um etwas bitten und er möchte uns dann auch gerne helfen. Da hörte das Kind zu und ich bat Gott um Frieden im Herzen für den Erschöpften und einen erholsamen Schlaf für die Nacht.

Gott spricht also auf zweierlei Weise – durch das Wort und durch die Tat.

Und auch das versichere ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde sich einig werden, irgendeine Sache zu erbitten, dann wird sie ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Matt 18,19

Einen Tag später kam die Nachricht, dass das Gebet erhört wurde und ich dankte dem HERRN für Seine Güte und auch dafür, dass wir uns auf seine Zusage in Matt 18,19 verlassen können.

Preist den Herrn.

Eine Antwort auf „Mit Gott reden“

  1. Vor Elihu haben drei andere, ältere Freunde Hiob Ratschläge gegeben. Sie waren der Überzeugung, dass das Unglück, das ihn traf, eine Strafe für dessen Sünden war. Elihu stellte dies in Frage und damit die Überheblichkeit des Menschen, immer Erklärungen für das Handeln Gottes bereit zu haben. Es ist souverän und entzieht sich unserer Erkenntnis. Was für uns gut ist, teilt uns Gott aber mit. Er tut es auf zweierlei Weise. Neben dem, was wir über unseren Verstand erkennen könnten, gibt es noch eine weitere Ebene, die Elihu mit Träumen und nächtlichen Visionen beschreibt und wie im Falle Hiobs, mit dem menschlich nicht erklärbaren Eingreifen in sein Leben. Nur wer mit seinem Analysieren der Handlungen Gottes aufhört und sich ihm demütig fügt, hat am Ende die für ihn bestimmte Lektion gelernt. Wie Hiob schenkt Gott einem jeden Menschen am Ende seine Gnade, wenn er bereit ist zu hören, was ihm gesagt wird.

    Dann betet er zu Gott, und sein Gebet wird gnädig angenommen. Mit lautem Jubel tritt er vor ihn hin und dankt dafür, dass Gott ihn wieder von seiner Schuld freispricht. Hiob 33,26

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