Verleumder rotten sich zusammen

Des folgenden Tages aber, der nach dem Rüsttage ist, versammelten sich die Hohepriester und die Pharisäer bei Pilatus 63 und sprachen: Herr, wir haben uns erinnert, daß jener Verführer sagte, als er noch lebte: Nach drei Tagen stehe ich wieder auf.

(Sie sprachen von Jesus)

So befiehl nun, daß das Grab gesichert werde bis zum dritten Tage, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volke sagen: Er ist von den Toten auferstanden; und die letzte Verführung wird ärger sein als die erste. Matt 27,62-64

Für das Lügen bezahlt

Und sie gaben den Soldaten Geld genug und sagten: Sprechet: Seine Jünger kamen bei Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen. V.12,13

Zur Lüge wird man also durch irgend etwas verführt und will es zum eigenen Vorteil tun. (Siehe Sündenfall). Der Mensch scheint nicht viel dazu gelernt zu haben.

Doch kann ich nur sagen: Folge nicht dem verführerischen Zeitgeist, der sagt: „Mich geht Jesus nichts an“. Entscheide dich für das Gute und ein Leben mit IHM und damit für die Liebe Gottes, die dem ganzen Wirrwarr des Verführers widerstehen kann und dir auf den guten Weg verhilft.

Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen… (Jesaja 5,20…)

Gebet

Herr wir danken Dir, dass du ein gerechter Gott bist, der uns nicht belügt, sondern uns neues Leben schenken will. Segne alle, die auf dem Weg der Suche nach Gerechtigkeit sind, denn du wirst sie selig machen. Amen

Eine Antwort auf „Verleumder rotten sich zusammen“

  1. Die Verleumder haben es heute viel leichter als zu Jesu Zeiten. Ihnen steht das Netz zur Verfügung. In Facebook werden weltweit pro Minute eine halbe Million Kommentare geschrieben. Die scheinbare Anonymität gestattet es vielen, Lügen in die Welt zu setzen, die einen Menschen öffentlich diskriminieren und ausgrenzen. Wem das geschieht, hat es schwer, sich dagegen zu wehren. Der Gesetzgeber hat ein Netzdurchsetzungsgesetz verfügt, das soziale Plattformen wie Facebook und Youtube dazu verpflichtet, Meldungen über Hasskommentare nachzugehen und zu prüfen, ob sie rechtswidrig sind. Durch immer intelligentere Systeme soll der gepostete Inhalt in Zukunft dahingehend überprüft werden. Das führt zu noch weit größeren Problemen. Denn wie sollen diese den Algorithmus nutzende Systeme eindeutig zwischen erlaubten und unerlaubten Äußerungen unterscheiden können? Wer bestimmt, was Hass und Hetze ist? Kann es nicht vorkommen, dass man allein durch die Verwendung bestimmter Begriffe von der Maschine in ein Raster einsortiert wird, auf das zurückgegriffen werden kann?

    Der gegenseitigen Verleumdung wird durch diese Kontrollsysteme nur noch mehr Tür und Tor geöffnet. Auch ein Christ kann sehr schnell als Fundamentalist gebrandmarkt werden. Wie das Beispiel von Pastor Latzel zeigt, reicht eine Äußerung in Youtube aus, um als Volksverhetzer verurteilt zu werden. Jedem, der es heute wagt, kritisch zu manchen Zeiterscheinungen das Wort zu ergreifen, bläst ein eiskalter Wind einer Masse von selbst ernannten Richtern entgegen. Uns bleibt nur der Trost, der in der Bibel steht:

    Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für verständig halten! Jesaja 5,20-21

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.