Errettung durch Mission

Die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt, mache du es mit uns, wie dir’s gefällt; nur errette uns heute! Richter 10,15

So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. Lukas 15,7

Wenn die, nach der Gottesbeziehung Suchenden, das wahre Evangelium hören, und sich bekehren, entsteht eine große Freude im Himmel. Der Missionsbefehl an die Jünger ist also ein großes Anliegen Jesu und auch seiner Jünger.

So sollte man nicht faul in der Ecke sitzen und denken, „das war’s, Hauptsache ich bin gerettet“. Die Meinung, dass es auch andere tun können, die bessere Gaben bekommen haben, ist keine Entschuldigung. Andererseits ist die Fürbitte viel wert und das kannst du auch in deinem stillen Kämmerlein machen. Gottes Liebe wird sich erweisen, indem er dich ab und zu sehen lässt, wie gut ER ist und handelt. Ist ja dein Gebet aus dem Heiligen Geist heraus geführt. So vertraue und lass dich nicht entmutigen im Dienst, wenn auch die Anfechtungen kommen. Hier ist Jesus Dein Schutz und Schild durch das Wort Gottes. Deshalb sollte jeder bekehrte Christ auch Sein Wort hören.

In eigener Sache – Wir haben ein Herz für Israel und wollen dorthin in einen christlichen Bibelkreis und kleines Missionswerk investieren, die ich persönlich kennenlernen durfte. Wer das ebenso tun will, der möge uns schreiben. Wir vermitteln zwei Spendenadressen.

Eine Antwort auf „Errettung durch Mission“

  1. Die Sünde des Volkes Israels war es, sich immer wieder über den Alten Bund mit Gott hinweggesetzt und ihn gebrochen zu haben. Wenn es in Bedrängnis geriet durch äußere Feinde, tat es Buße und bat um Hilfe. Gott zeigte immer wieder sein Einsehen und große Barmherzigkeit. So auch in der Situation von Richter 10,15. Die Israeliten waren sich ihrer Sünden bewusst und bereit, die fremden Götzen zu entfernen, wenn Gott sie noch einmal retten würde. Angesichts ihrer Not war ER auch dieses Mal wieder bereit, ihnen zu vergeben.

    In Lukas 15, 1–7 hören wir vom Gleichnis vom verlorenen Schaf. Freude herrscht im Himmel über den einen Sünder, der umkehrt. In diesem Fall mehr noch als über die neunundneunzig Gerechten. Wie im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, könnten auch hier leicht Zweifel aufkommen, ob dem Tun der vielen Aufrechten zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, die schon so lange ein rechtes Leben für und mit Gott führen. Wenn wir Paulus aufmerksam lesen, werden wir dreierlei erkennen:

    1. Kein Mensch kann vor Gott gerecht sein, alle menschliche Gerechtigkeit ist unvollkommen.
    2. Gott allein ist gerecht, nur er kann uns durch Gnade rechtfertigen.
    3. Gott rechtfertigt den, der glaubt.

    Allein durch den Glauben an die durch Jesus Christus vollbrachte Erlösung wird der sündige Mensch gerechtfertigt, d. h. von Gott gerecht gesprochen und gerecht gemacht. Wir sollten demnach auch tunlichst alle unsere Urteile über sündhaftes Verhalten anderer unterlassen, wo Gott unserer Meinung nach zu milde ist, z. B. über das Volk Israels, das so oft abtrünnig geworden ist und über Menschen, die ihr Leben lang schwer gesündigt haben und kurz vor ihrem Tod „gerade noch die Kurve gekriegt haben“ und zum Glauben gefunden haben.

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