Neue Freude durch den Fürsprecher

Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Psalm 121,5-6

Jesus betet: Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Johannes 17,15

Der angefochtene Mensch hat einen Fürsprecher beim Vater, Jesus Christus, den auferstandenen Erlöser, dem Freikäufer unserer Schuld und Sünde. Er tritt für uns ein, wenn wir zu schwach sind und der Böse uns verführen will. Das zu durchschauen ist nur dem möglich, der sich ganz im Gebet auf Gott verlässt und IHN um Weisung bittet.

Manchmal brauchen wir einen Beistand, der mit uns betet. Das ist in einer christlichen Ehe, der Partner oder ein bibeltreuer Gläubiger. Bringe alles im Gebet zum HERRN, damit du wieder mit neuer Lebensfreude gesegnet wirst.

Danke HERR, dass Du auf uns aufpasst, die wir verführt werden von allerhand Menschenlehren. Lehre Du uns, damit wir weise werden und vor Dir niederfallen aus Dankbarkeit. Amen

Eine Antwort auf „Neue Freude durch den Fürsprecher“

  1. In beiden Texten ist nicht das physische und soziale Leid gemeint, vor dem der Gläubige bewahrt werden soll. Wie im Vaterunser-Gebet (Matthäus 6) wird bei Johannes poneros im Urtext verwendet. Das Wort beinhaltet die Wirkung des Bösen, dessen Urheber, der Satan, wird ho poneros „der Böse“ genannt. Nicht das Abschaffen des Leids gilt das Gebet, sondern die Verhinderung der Folgen, die aus ihm entstehen könnten.

    Wie oft kann man den Satz hören: „An Gott kann ich nicht mehr glauben, weil er all das Leid hier auf der Welt zulässt.“ Vor diesem Abfall im Glauben benötigen wir den Schutz des Herrn. Dann werden uns die sengenden Strahlen der Sonne zwar erreichen, aber nichts anhaben können. Schwere Gedanken begleiten uns in der Nacht wie der Mond, aber sie werden weiterziehen wie er und uns nicht beeinträchtigen in unserer Zuversicht. Jesus bittet seinen Vater nicht, dass er seine Apostel vor allem Leid durch die Welt bewahrt. „Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“ (Johannes 17,16). Da werden noch viele Verfolgungen auf sie zukommen. Er bittet seinen Vater, dass sie trotz dieser großen Anfechtungen nicht abfallen und dem Bösen nachgeben werden. Auch wir müssen täglich darum bitten. Gut ist es, wenn wir Menschen finden, die uns im Glauben unterstützen. Wie oft gibt es Beispiele von Menschen, die trotz großer Schicksalsschläge nicht müde wurden, Gott zu preisen.

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