Auf wen hörst du?

HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!
Psalm 84,12

Da die Weisen den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an.
Matthäus 2,10-11

Der Name Zebaoth ist ein militärischer Ausdruck für die oberste Heeresleitung und kommt aus dem aramäischen Wortschatz (hebräisch ein Name Gottes im Zusammenhang mit JAHWE). Gott ist der oberste HERR über Himmel und Erde. Wie sollte man sich nicht auf IHN verlassen können?

Ein Problem haben Jene, die sich dem HERRN nicht anvertrauen. Sie brauchen und suchen andere „Führer“ oder befinden sich ein Leben lang im Kreisverkehr der Ichbezogenheit, weil sie Angst haben, die richtige Abzweigung zu nehmen. Dabei ist es so leicht. Man muss ja nur Gottes Wort lesen und bei der Ausfahrt „Jesus nach“ abbiegen.

Niemand kennt unser Herz und Wesen so gut wie ER. Warum also nicht weise werden wollen und IHM folgen? Denn ER ist unser Heiland und sogar den Heiden bekannt gemacht. Wozu noch warten?

Danke HERR, dass Du noch Gnadenzeit schenkst. Amen

Eine Antwort auf „Auf wen hörst du?“

  1. Das hebräische Wort, das hinter der hier verwendeten Übersetzung mit „wohl dem sei“ steht, ist esher. Es bedeutet „glückselig sein“. Damit ist ein Segensspruch gemeint, der die Umstände preist, die zu einem Wohlergehen führen. Diese Begebenheiten können auch unangenehmer Art sein. Er wird nicht voranging auf Gott bezogen und unterscheidet sich vom Segen dadurch, dass er ein Handeln des Gläubigen voraussetzt, um den Zustand des Glücks zu erlangen, der dann auch nach außen für andere als Segnung Gottes sichtbar ist. Dieses „glückselig sei“ kommt 44-mal in der Bibel vor. Es lohnt sich, die Stellen aufzusuchen, weil es uns zeigt, was wir dazu tun können, diesen Zustand zu erreichen. Der Buchmarkt ist aktuell voll mit dem Thema „Glück“. Leider führt diese Ratgeberliteratur meist nur dazu, dass man sich in den Kreisverkehr (ein hervorragendes Bild, wie ich meine) der Ich-Bezogenheit begibt, bei dem man nicht die richtige Ausfahrt findet. Wie klar sind da die Worte der Bibel. Im Psalm 1 steht gleich der Vers:

    „Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen und nicht steht auf dem Weg der Sünder und nicht sitzt im Kreis der Spötter.“

    Weisungen finden wir also mehr als genug in der Bibel, um den rechten Weg zu finden. Selbst die Sterndeuter aus dem Morgenland zog es hin zur Stätte der Geburt des Mächtigsten aller Könige, dem Herrn der Heerscharen. Um das Wort zu erfüllen, wie es in Jesaja 60,6 prophezeit wird:

    „Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des HERRN Lob verkündigen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.