Kapitulieren und den Stolz überwinden

Ich bin dein, hilf mir.
Psalm 119,94

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
Johannes 15,7

Es ist manchen Menschen fast unmöglich zu bitten. Eine Art Stolz, den sie nicht überwinden können, hindert sie daran. Man könnte nun ergründen, woran das liegt aber es würde nicht viel bringen, denn jedes Lebensgebäude hat eine andere Geschichte. Ein Segen ist es allerdings, wenn ein Mensch es schafft, sich selbst zu überwinden und anfängt nach Gottes Liebe und Hilfe zu suchen, denn

Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“.
Spr 3:34;

Nach der Bekehrung tritt oft ein Hunger nach dem Wort Gottes ein. Wer sich darüber wundert, das sind oft die Mitmenschen, die plötzlich zu Anklägern werden. Man verliert zwar Freunde aber gewinnt die wertvollste Beziehung hinzu, die zum HERRN.

Danke Vater, dass Du ein liebender Gott bist, der uns herausruft aus der Welt, hinein in Dein Reich, das hier schon wächst. Amen

Eine Antwort auf „Kapitulieren und den Stolz überwinden“

  1. Zuvor heißt es in Johannes 15,5:
    „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“
    Dieses Bild beschreibt genau, was die Reben ohne den Weinstock wären. Nur in der Verbundenheit mit Jesus können wir Hilfe erwarten. Der Psalmist unterstellt sich Gott und beruft sich noch ganz auf seine Beachtung der Gebote: „Ich bin dein, hilf mir; denn ich suche deine Befehle.“ Er erinnert damit an den Alten Bund. Wenn Israel alle Gebote halten würde, dann würde Gott sie reichlich segnen. Wie die Geschichte gezeigt hat, konnte dies nicht gelingen.

    Jesus hat uns durch seinen Opfertod den Neuen Bund geschenkt, der schon in Jeremia 31,33 angekündigt wurde:
    „Der Neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließe, wird ganz anders aussehen: Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen.“
    Wie die Reben vom Weinstock, so erhalten die Bekehrten die Kraft durch Jesus. Statt dem Zwang, dem Gesetz zu gehorchen, wird dies nun ein Verlangen, ein tiefer Wunsch.

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