Wer hungert darf bitten (beten)

Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen.
Jesaja 58,10

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lukas 6,36

Die Finsternis ist das Fernsein von Gott. Die Herzen sind leer, weil das Licht nicht mehr scheint. Die Glut des Glaubens fast erloschen, doch durch das Flehen im Gebet und das Nachheizen mit dem Wort Gottes wird die Hoffnungsflamme neu entfacht und das Licht leuchtet Dir erneut durch Gottes Güte. Was für eine wunderbare Erkenntnis.

Die Dämonen der Vergangenheit können es nicht mehr löschen, weil jetzt Jesus dein Hirte und Heiland ist. Er ist stärker als alles auf der Welt. ER hat sogar den Tod besiegt. Preist den HERRN dafür. Amen

Eine Antwort auf „Wer hungert darf bitten (beten)“

  1. Jesus fordert uns auf im Imperativ (Befehlsform):
    Liebt eure Feinde (Lukas 6,35)!
    Seid barmherzig (6,36)!
    Verurteilt nicht (6,37)!
    Er tut dies an dieser Stelle auf engsten Raum, mit wenigen Worten; auf eine Weise, die an Klarheit nicht zu überbieten ist. Trotzdem kommt er nicht daher wie einer, der nur Befehle gibt und seine Macht demonstrieren will. Er gibt uns den dringenden Rat, so zu handeln. Wir werden nicht behandelt wie Untergebene, wie Befehlsempfänger, die einfach nur gehorchen sollen. Er erklärt uns mit aller Empathie, weshalb wir den Aufforderungen Folge leisten sollen.

    Wie schon erwähnt, es sind klare Worte, die Jesus hier verwendet. Dennoch führten sie zu vielen Missverständnissen. Es ist hier nicht gemeint, dass gläubige Christen, sich allen Feinden beugen sollen, grenzenloses Mitleid haben und ganz auf ihre Fähigkeit zu Kritik und Urteilsvermögen verzichten sollen. Solche Forderungen werden nicht selten von Nicht-Christen gestellt, die von diesen Versen gehört haben und genau zu wissen meinen, wie Gläubige sich verhalten sollen. Vergessen wir nicht, dass es weder darum geht, Gutpunkte für den Himmel zu sammeln, noch sich selbst zu kasteien. Es kommt auf unsere Herzenshaltung an, die sich durch unsere Nähe zu Gott ändert und sich am Ende sich bewährt, wie Jesus es verspricht: „Und so wird euer Lohn groß sein.“ (Lukas 6,35).

    Erwähnt sei noch, dass der heutige Tagesvers von Lukas auch die Losung des Jahres 2021 darstellt. In vielen Kirchen wird sie am heutigen Sonntag der Mittelpunkt der Predigt sein.

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