Wahrer Friede

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
Johannes 14,27

Heute erreicht uns die Nachricht von einer Greenpeace-Aktion zum G7-Gipfel. Aktivisten bildeten in der Nacht aus Fackeln in 1800 Meter Höhe an der Zugspitze ein großes Peace-Zeichen zur Mahnung an die Politiker. Leider ist es mehr als zweifelhaft, ob sich auf diese Weise etwas erreichen lässt. Trotz aller Bemühungen müssen wir immer wieder feststellen, dass es keinen dauerhaften Frieden in der Welt gibt und geben wird. In Jesaja 48,22 heißt es:

Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!

Den endgültigen Frieden werden wir erst haben, wenn Jesus wiederkommt und uns sein Friedensreich bringt. Solange müssen wir uns an IHN halten. Wir können die Schrift zu Hand nehmen. Dabei wird uns der Heilige Geist trösten und Beistand leisten. Wenn wir uns auf die Person Jesu konzentrieren, werden wir auch in diesen Zeiten den Frieden Gottes erleben. Dies wird uns davon abhalten, nur an unsere Probleme zu denken. Nehmen wir uns ein Beispiel an Paulus, der sich häufig in Not befunden hat, wenn er sagt:

Ich habe gelernt, in jeder Lage zurechtzukommen und nicht von äußeren Umständen abhängig zu sein.
Philipper 4,11

Vieles um uns herum ist schrecklich, und wir sollten die Augen für das Leid der Menschen nicht verschließen. Wir dürfen dennoch nicht verzweifeln und uns ganz der Angst hingeben. Vertrauen wir ganz auf Gott und SEINEM Plan mit unserem Leben. Lassen wir zu, dass Frieden einzieht in unsere Herzen.

Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!
Kolosser 3,15

Die Warnung gilt auch uns

Du erkennst ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht. So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest.
5. Mose 8,5-6

Mose hat das Volk Israels nach 40-jähriger Wanderschaft ins Gelobte Land geführt. Im Kapitel 8 wird dieses verheißene Land in all seinem Reichtum gepriesen:

Denn der HERR, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Ebene und im Gebirge entspringen; ein Land des Weizens und der Gerste, der Weinstöcke, Feigenbäume und Granatbäume; ein Land mit ölreichen Olivenbäumen und Honig.
5. Mose 8,7-8

Es fehlt aber nicht die Warnung, dass bei all dem, was auch durch der Hände Arbeit an Schätzen des Landes hervorgeht, nicht vergessen werden darf, dass alles ein Geschenk des HERRN ist. Ein Volk, das vergisst, wem es alles zu verdanken hat, wird umkommen. Diese ernste Mahnung gilt nicht nur Israel, sondern jedem Volk, das satt geworden ist und dem HERRN nicht mehr gehorsam ist.

Wie die Nationen, die der HERR vor euch umkommen lässt, so werdet ihr umkommen, dafür, dass ihr auf die Stimme des HERRN, eures Gottes, nicht hört.
5. Mose 8,20