Andacht Heute

Ist Gott schuld oder der Teufel?

So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
Jakobus 4:7

    Die Bibel steht voll davon, und es ist nun mal das Wort Gottes an uns Menschen, dass Gott gut ist und möchte, dass wir IHM gehorchen und nicht dem, den ER den Menschenvernichter nennt.

    „… er war ein Menschenmörder von Anfang an …“ Joh 8,44

    Das ist zwar aus dem Zusammenhang gerissen und es folgen noch weitere Bezeichnungen wie „Vater der Lüge“, doch sollten wir, wenn wir Gott für das gesamte Weltgeschehen durch die Menschen verantwortlich machen, bedenken, dass es auch den Widersacher Gottes gibt, der sich mit allerlei Lügen in unser Leben einschleichen will. Ihm zu widerstehen bringt Segen. Hört also auf Gott und betet, denn der Böse geht umher, um uns zu schaden.

    So ist es klug mit dem Wort Gottes zu beginnen, statt mit den Nachrichten, die uns nur runterziehen in die okkulten dunklen Gedanken. Denn es steht geschrieben. Gott aber hat Gedanken des Friedens über uns und nicht des Leides. Jer 29,11

    Ist das nicht guttuend?

    Anfechtung, Verfehlung?

    Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid. Und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest.
    Galater 6:1

    Ja, das sollten wir viel mehr beachten als Christen. Manchmal sehen wir viel zu lange zu und hoffen immer auf Besserung einer Situation und lassen uns mit runterziehen. Doch kann der HERR uns heraushelfen, wenn wir nur IHM treu bleiben und unseren Weg mit IHM weitergehen. ER belohnt uns auf Seine Weise. Schenkt uns neuen Mut und neue Kraft an jedem neuen Tag. Darum dankt jederzeit für alles und überall, denn ER hat uns Vertrauen ins Herz gelegt.

    Krankheit und Ungeduld

    Meine Seele verlangt nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort.
    Psalm 119,81

    „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“
    Jakobus 4,6

    Für manche Menschen ist das Leben von viel Leid geprägt. Aus christlicher Sicht könnte man das als Anfechtung bezeichnen, denn wir glauben, dass Gott uns ins Leben gerufen hat, während der Teufel will, dass wir sterben. So einfach lässt sich das verstehen, schließlich erkennen wir schon als Kinder, dass es das Gute und das Böse gibt – personifiziert in Gott und Satan.

    Bist du krank und mit vielen Problemen in eine Welt geraten, die dir böse erscheint, hast du trotzdem die Chance, dich von Gott erlösen zu lassen. Er kann die Seele heilen und das Leid erträglicher machen. Brichst du dir einen Fuß und musst warten, bis er wieder heilt, brauchst du Geduld. Wenn sich spontane Krankheiten häufen, will Gott dir vielleicht etwas sagen. Suche nach Seinem Willen, und du wirst merken, dass es dir besser geht. Das geschieht indem du in seinem Wort liest, wie es der erste Vers betont.

    Der Vers „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber schenkt er Gnade“ ist von großer Bedeutung. Die Frage ist: Kannst du deinen Eigensinn ablegen und auch mal um Hilfe bitten? Oder glaubst du, alles allein zu schaffen? Manchmal müssen wir, die Gottes Kraft schon lange erfahren haben, erkennen, dass es immer ER war und nicht wir selbst, der uns ans Ziel gebracht hat. ER lässt Gutes wie auch Böses zu – Letzteres jedoch zu unserer Erziehung.

    Gebet
    Danke HERR, dass Du unser Retter bist und hilf uns wieder durch den Tag. Nimm uns alle Schmerzen und lasse uns fröhlich denen begegnen, die noch ohne Hoffnung und Glauben sind. Lass du unsere Worte wie Samen aufgehen und schenke Wachstum im Glauben. Amen