Wenn die Zukunft Sorgen macht

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“
1. Petrus 5,7

    Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zeichnet in einem Vortrag an der Universität Luzern ein sehr ernstes Bild der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Solche Gedanken können Sorgen auslösen:
    Wie steht es um unsere Arbeitsplätze?
    Wie wird die Zukunft unserer Kinder aussehen?
    Werden Frieden, Wohlstand und Sicherheit erhalten bleiben?
    Was kommt noch auf uns zu?
    Sorgen entstehen oft aus Dingen, die wir nicht kontrollieren können.

    Sehen wir uns den heutigen Bibelvers an. Petrus sagt nicht: „Macht euch keine Sorgen, alles wird gut.“ Oder: „Eure Probleme sind gar nicht so schlimm.“ Aber er sagt: „Werft eure Sorgen auf Gott.“

    Das ist die Lebenshilfe dieses Bibelverses: Es sind nicht wir, die durch Nachdenken, Grübeln und Sorgen die Zukunft sichern müssen. Wir sollen verantwortungsvoll handeln, aber wir können niemals alles im Griff haben. Die Zukunft liegt nicht in unseren Händen, sondern in Gottes Hand. Darum müssen wir unsere Last nicht allein tragen. Gott sorgt für uns und trägt die Zukunft bereits. Was uns bleibt, ist das Gebet.

    Gebet
    HERR, oft machen wir uns Sorgen um die Zukunft, um unser Land, um unsere Familien und um unser eigenes Leben. Wir vertrauen darauf, dass du uns damit nicht allein lässt. Amen.

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