Das erhobene Lob Gottes

Ich will den HERRN loben in meinem Leben; ich will meinem Gott singen, solange ich bin.
Psalm 146,2

Gestern habe ich eine Andacht über das Lob Gottes im alltäglichen Gespräch geschrieben. Heute soll es um das Lob Gottes im Gesang gehen. Es ist die intensivste Form des Lobes, weil sie den ganzen Menschen einbezieht. Gesang ist nicht nur ein schmückendes Beiwerk im Gottesdienst, sondern Ausdruck des ganzen Menschen, getragen vom Atem, von der Stimme, vom Rhythmus und von der Gemeinschaft. Wenn eine Gemeinde singt, geschieht etwas, das sich nicht erklären lässt, das aber jeder spürt: Wir werden in eine Bewegung hineingenommen, die größer ist als wir selbst. In vielen geistlichen Liedern wird das Lob Gottes gefühlt, getragen, wiederholt und gesteigert. Dabei wächst es über uns hinaus. Es erhebt unser Herz. Der Gesang trägt unser Lob über unsere eigenen Worte hinaus. Im Miteinander verbindet er uns mit Gott.

Gebet
HERR, führe uns mit dem Gesang hinein in das große Lied deiner Schöpfung, damit wir einstimmen können in den Ruf:
Lobe den HERRN, meine Seele. Amen.

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