Erntezeit, Freudenzeit

Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte.
Jesaja 9,2


Bittet, so werdet ihr empfangen, auf dass eure Freude vollkommen sei.
Johannes 16,24

Der erste Vers erinnert mich an das tiefe Gefühl, das ich beim Abschluss der Ernte 1966 hatte, als ich 14 jährig mit meinem Vater die letzte Fuhre Getreide einbrachte. Ein Gewitter zog heran, das ich schon von weitem kommen sah. Ich bat Gott darum, dass wir noch vor dem Regen fertig werden. Bei der letzten Dresch-Reihe fing es auch schon an zu stürmen, doch wir schafften es, trockenen Gerätes, in die Scheunen zu fahren.

Bewahrung durch Gebet, konnte ich des öfteren erleben, sodass der Wunsch in meinem Herzen wuchs, die Bibel zu lesen, von der es hieß, dass sie Gottes Wort ist. Ich hatte zwar schon mit 12 Jahren in der Kirche immer mal wieder lesen dürfen aber ich verstand wenig. Den Pfarrer getraute ich mich nichts fragen, denn seine Predigten verstand ich auch nicht.

So blieb mir nichts anderes übrig als zu warten bis mir jemand erklärte, was das wahre Evangelium bewirkt. Es fällt mir auf, dass ich ungefähr 40 Jahre brauchte, bis ich im Herzen verstand, dass Jesus der Weg zum Vater ist. Darüber schreibe ich nun schon 15 Jahre. Ob Gott daraus eine Ernte macht, die eingefahren werden kann, überlasse ich IHM. Ich bin nur die, welche die Saat auswirft.

Gebet

Herr ich weiß nicht ob die Ernte gut wird aber ich vertraue darauf, dass du sie einbringen wirst. Amen

Eine Antwort auf „Erntezeit, Freudenzeit“

  1. Unter den Helfern bei der Aussaat mag es manchen Zweifel geben, ob die Samen aufgehen. Aber der Bauer beruhigt sie und spornt sie an. Sie dürften sicher sein, dass ihr Tun nicht umsonst ist.

    Denkt daran: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten. Aber wer reichlich sät, wird auch reichlich ernten.
    2. Korinther 9,6

    Wer großzügig aussät, wird reichlich Frucht für das Reich Gottes ernten. Alles, was wir dafür einsetzen, wird nicht verloren sein. Auch wenn lange Zeit kein Wachstum erkennbar ist, so tut sich etwas im Boden. So ist es auch mit unserem Schreiben. Inge ist schon seit 15 Jahren mit dieser Form der Aussaat beschäftigt, ich seit einem Jahr. Wir verteilen diese Büchlein in der Hoffnung, dass sie den einen oder anderen zum Glauben verhelfen. Wir sind dabei frohen Mutes, weil der HERR uns die Zuversicht gibt.

    Gott, der dem Sämann Samen und Brot gibt, der wird auch euch Saatgut geben und es aufgehen lassen, damit die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen. 2. Korinther 9,10

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