Vertrauen auf das, was kommt

Das Warten der Gerechten wird Freude werden.
Sprüche 10,28


Nehmt euch ein Beispiel an denen, die Vertrauen und Ausdauer bewahrt und darum empfangen haben, was Gott versprochen hat.
Hebräer 6,12

Wir warten nur deshalb mit Geduld auf den HERRN, weil wir glauben, dass Er kommt um die Welt zu richten und zu erneuern. Warum wissen wir, dass das Gericht Gottes uns nicht genauso trifft, wie die, die nicht glauben?

Wir wissen es aus der Bibel, denn der Hl. Geist hat es uns durch die neue Herzenshaltung und Gottes Wort bestätigt. Wir sind durch den Glauben an das Evangelium (Opfertod Jesu und Auferstehung) gerechtfertigt vor Gott und haben allen Grund uns zu freuen (Joh 3,16)

Alle Religionen bieten eine Art „Freikauf“ in verschiedenen Formen an, doch predigt fast keine christliche Religion ausschließlich das Evangelium sondern hat noch Propheten, die zusätzliche Dogmen hinzufügten, die im Grunde unnötig sind, doch braucht es auch Ordnungen im Umgang miteinander. Vor allem die Briefe von Paulus an die Gemeinden sind Rat und Maßstab geblieben. Das Wichtigste aber ist, dass wir einander im Glauben stärken und in Liebe ermahnen, sollten wir abirren.

Gebet

Herr schenke uns immer Verständnis und Liebe füreinander. Segne auch diesen Tag mit Deiner Gnade und Güte. Amen

Eine Antwort auf „Vertrauen auf das, was kommt“

  1. Der ganze Spruch lautet:
    Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein. Sprüche 10,28

    Schade, dass in der heutigen Tageslosung wieder nur ein Teil des Spruches herausgenommen wird. Der Gegensatz Gläubige/Gottlose ist aber wichtig für das Verständnis der Aussage. Für den Gläubigen ist die große Hoffnung das Ewige Leben mit Gott. Dafür lohnt es sich im irdischen Jammertal auszuharren und auf die Erfüllung der Verheißungen zu warten.

    Was aber ist die Hoffnung der Gottlosen, die am Ende verloren sein wird? Ich kann mir nur vorstellen, dass dies im Gegensatz zur konkreten Erwartung des mit Jesus verbundenen Menschen, etwas Unbestimmtes sein muss. Von den meisten wird das nicht so konsequent formuliert, wie in der Aussage des früheren Kanzlers Helmut Schmidt, der davon überzeugt war, „dass da nach dem Tod nichts mehr kommt.“ Sie berufen sich auf eine irgendwie geartete höhere Macht, die einem auch nach dem Tod schon wohl gesonnen sei, wenn man ein einigermaßen anständiges Leben geführt hat. Eine sehr vage Hoffnung, die damit gerechtfertigt wird, dass es in allen Religionen eine Heilserwartung gäbe und man nicht die christliche Auffassung bevorzugen sollte. Dennoch lebt derjenige, der den wahren Gott ablehnt und durch einen diffusen Glauben an eine gutmütige Macht ersetzte hat, in der angstbesetzten Ahnung, dass er einen falschen Weg eingeschlagen hat.

    Wer von Gott nichts wissen will, dem stößt das zu, was er am meisten fürchtet; wer jedoch zu Gott gehört, bekommt, was er sich wünscht. Sprüche 10,24

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