Israel braucht Trost und Zuwendung

„Tröstet, tröstet mein Volk!“, sagt euer Gott. „Macht den Leuten Jerusalems Mut! / Sagt ihnen, dass die Zwangsarbeit zu Ende geht, / dass ihre Schuld abgetragen ist! / Jahwe ließ sie doppelt17 bezahlen für alle ihre Sünden.

Es folgt die Verheißung:

„Hört! In der Wüste ruft eine Stimme: / „Bahnt Jahwe einen Weg! / Baut eine Straße für unseren Gott!

Mein größter Wunsch war vor vielen Jahren, einmal in das verheißene Land Israel zu reisen, dort zu sein, wo der Erlöser in diese Welt hineingeboren ist. Wenn ich daran denke, wie mein Herzenswunsch erfüllt wurde, bin ich immer noch tief berührt.

Ich war zu einer Hochzeit dorthin eingeladen. In einem Kibbuz durfte ich mit einer Freundin wohnen und mit den andern Gästen des Paares durch Israel reisen, bis die Hochzeit direkt am Meer in einer Laubhütte bei Sonnenuntergang stattfand. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde, denn der HERR hat es so genial eingerichtet. Selbst hätte ich das nie so planen können.

Bis heute habe ich Zugang zu zwei jüdisch-christlichen Missionswerken, die ich durch Harry, den damaligen Bräutigam kennenlernte. Er war ein herzensguter Mensch, der leider schon verstarb. Seine Witwe, die Tochter meiner Freundin führt sein Werk weiter und auch ihr steht der HERR in allem bei.

Danke HERR, dass Du uns in allem deine Handschrift zeigst und unserem Leben Sinn vermittelst. Segne uns weiterhin durch deine Gnade. Danke, dass Du ein so liebender Vater bist. Amen

Eine Antwort auf „Israel braucht Trost und Zuwendung“

  1. Die Prophezeiungen des Jesaja hatten dem Volk Israel gegolten, das sich 150 Jahre später in babylonischer Gefangenschaft befand: Seine Befreiung, das Kommen Jesus Christus zur Vergebung der Sünden und die Erlösung Israels in letzter Zeit. Bis auf die letzte Prophezeiung ist alles bisher eingetreten.

    Dieser Trost gilt auch uns, die wir das lesen. Wenn wir uns in schlimmen Verhältnissen befinden, so dürfen wir sicher sein, dass uns der HERR daraus befreit. Durch seine Gnade bereitet ER uns einen Weg heraus aus den Wüsten unseres Lebens.

    Jesus sprach zur Volksmenge vom Reich Gottes. Er führte sie aus ihren alltäglichen Sorgen und Gebrechen. Das erfüllte sie mit Hoffnung. Diese Worte und die damit verbundenen Verheißungen gelten ewig. Wir dürfen ihnen vertrauen. Sie geben uns neuen Mut in Zeiten, wenn wir ihn benötigen. Wenn wir uns so vom Heiligen Geist, dem großen Tröster, erfüllen lassen, dann wird es uns wohl im Herzen. Wenn wir Gott Raum geben in uns, dann kann es geschehen, dass wir selbst zu Boten des Trostes werden, wie es in Jesaja geschrieben steht.

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