Des öfteren an das Ende denken

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.
Psalm 90,10

Wie schnell das Leben bis zur Rente vergangen ist, weiß man erst, wenn es erreicht ist.
Die Vorstellung ist sehr unterschiedlich geprägt, was man dann tun wird und wie man das Leben nach dem Berufsleben verbringen wird.

Oft kommt es anders als man denkt. Die einen können nicht aufhören zu arbeiten, weil sie eingebunden sind, die andern werden krank und sind damit beschäftigt wieder gesund zu werden, wieder andere sterben vor ihrem Rentenalter und alles was in der Bibel steht, das haben sie nicht mal kennengelernt. Schade, kann man da nur sagen.

Doch gibt es einen neuen Tag, ein „HEUTE“ an dem man zur Ruhe Gottes kommen kann, zum inneren Frieden, nämlich, wenn Gott uns ins Leben spricht. Das kann auf vielerlei Weise sein. Doch eines ist dabei wichtig: Suche nach IHM, denn ER wird sich finden lassen. Die Rente kann dir vielleicht Geld ohne Arbeit sichern aber niemals das ewige Leben.

Deshalb, egal was du tust, tue es zur Ehre Gottes. IHM sei Lob und Dank für Sein lebendiges Wort.

Eine Antwort auf „Des öfteren an das Ende denken“

  1. Wenn man allein diesen Gedanken aus Vers 10 des Psalms 90 betrachtet, könnte man leicht in eine allgemeine Skepsis verfallen zum Wert unseres Daseins auf Erden. Was bleibt schon von unserem Leben, unserer Mühe auf Erden? Wie schnell ist es doch vergangen. Das Gebet von Mose bleibt aber nicht bei diesen pessimistischen Überlegungen hängen. Sie tauchen nur kurz auf und entlarven sich als typisch menschliche Sicht. Wie ein Buchhalter zieht ein Mensch eine Bilanz über sein Leben und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Der Atheist muss dies mit sich selbst ausmachen. Der Christ kann es mit seinem HERRN besprechen und ihn um einen Kommentar bitten.

    Und siehe da, die Ereignisse seines Lebens erhalten einen neuen Sinn. Das beginnt schon damit, dass Gott einen völlig anderen Zeitbegriff für uns hat. Statt ständig in unseren Dimensionen zu denken und die „verlorenen“ Lebensjahre zu zählen, befreit er uns von dieser unnützen Tätigkeit und schenkt uns die Ewigkeit. Wenn wir mit mancher unserer Taten hadern, so befreit er uns durch seine Gnade von aller Schuld. Wenn unser Leben am Ende als Chaos erscheinen mag, so kann es in den Augen Gottes eine wunderbare Ordnung haben. Stellen wir uns vor, er wird unseren Leben wie in einem Album zusammenstellen, in dem Alle unseren Stärken und Schwächen, unsere Erfolge und Niederlagen, unsere Überzeugungen und Zweifel enthalten sind. Alles wird uns wunderbar kommentiert werden, und uns wird mit einem Male klar sein, wie all dies zu verstehen ist, was wir erlebt haben. Dann sind wir mit allem versöhnt und es wird sich eine Gelassenheit in Gott einstellen.

    Und die Freundlichkeit des Herrn, unsres Gottes, sei über uns, und das Werk unsrer Hände ordne du für uns, ja, das Werk unsrer Hände ordne du! Psalm 90,17

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.