Gottlos – es muss nicht so bleiben

Wasche dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken?
Jeremia 4,14

Johannes sprach: Bringt also Früchte, die der Umkehr entsprechen!
Lukas 3,8

Denken wir nicht manchmal, dass es schlimmere Menschen gibt als wir es sind? Gerade die vielen Krimis, die im Fernsehen angeboten werden, schüren diesen Rechtfertigungsgedanken, doch hilft es uns nicht weiter, wenn wir mit dem Finger auf andere zeigen. Gott sieht in jedes Herz und IHM können wir nichts vormachen.

Woran also liegt es, dass wir uns so schwertun mit unserer Bekehrung? Liegt es am richtigen Zeitpunkt oder an der Erkenntnis, dass es auch bei uns noch Buße braucht, selbst wenn wir einer Kirche angehören, getauft sind und sonst alles gemacht haben, was uns auferlegt wurde?

Es wäre schön, wenn du es mit Gott alleine in deinem Kämmerlein klären würdest, denn ER kennt dein Herz. Er will Dir Gnade schenken und in Seinem Wort begegnen. Fange an in der Bibel zu lesen und schreibe deine Gebete auf. Du wirst sehen, wie viel Nähe dir der HERR dabei schenkt. Schiebe nichts auf die lange Bank. Entscheide dich jetzt.

Danke HERR, dass noch Gnadenzeit ist. Amen

Eine Antwort auf „Gottlos – es muss nicht so bleiben“

  1. Jeremia richtete seine Worte an Jerusalem. Die Stadt und damit der geschichtliche Bezug wurden leider wieder in der Losung weggelassen, aus welchen Gründen auch immer. Es heißt vollständig und richtig: So wasche nun, Jerusalem, dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. (Lutherbibel 2017).

    Natürlich sind mit Jerusalem auch wir gemeint, die wir das lesen. Wie dem Volke Israel sollten wir uns die Frage stellen, womit wir uns befassen, ob unsere Gedanken nicht auch oft böse und heillos sind. Ganz werden wir es nicht vermeiden können. Aber, wenn wir es merken, dass unser Ärger groß ist über Geschehnisse in der Politik oder in unserem privaten Umfeld, dann kann der Vers hilfreich sein.

    In der Bibelübersetzung Hoffnung für alle heißt es: Wie lange noch willst du Unheil ausbrüten? Es hält uns doch nur auf, das Richtige zu tun und Früchte hervorzubringen, von denen Johannes der Täufer spricht. Es wären solche, die der Umkehr entsprechen, die also beweisen, dass wir unsere Einstellung geändert haben. „Ändere deine Gedanken und dein Leben wird sich ändern“ ist eine taoistische Weisheit. In der christlichen Lehre heißt es genau umgekehrt: „Tue Buße, ändere dein Leben von Grund auf, und deine Gedanken werden sich ändern.“

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