Alles, was wir haben, kommt von Gott

Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran.
Psalm 62,11


Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Matthäus 6,21

Denken wir über den Schöpfungsbericht nach, dann fällt uns auf, dass Gott den Lebensraum zuerst schuf und dann erst die Tiere und den Menschen. Er hatte eine Bedingung an die ersten Menschen, die sie nicht einhielten. Die folgenden Generationen, gerieten in sündhaftes Treiben, dem Gott durch die Sintflut ein Ende setzte.

Gott wählte Noahs Familie, um einen neuen Bund mit den Menschen zu machen, doch wurde auch dieser gebrochen. Da beschloss ER sich selbst in der Zeugung Jesu auf die Erde zu begeben, um einen neuen Bund zu schaffen, zwischen den Menschen und IHM. Jesus Christus, der bezeugt: Joh 14,6 „Ich bin der Weg! Ich bin die Wahrheit und das Leben! Zum Vater kommt man nur durch mich.

Wem gehört Dein Herz?

2 Antworten auf „Alles, was wir haben, kommt von Gott“

  1. Im Psalm geht es darum, wie wir mit Reichtum umgehen sollten. Spurgeon bemerkt dazu:

    „Fällt euch Reichtum zu (wörtlich: Sprosst das Vermögen), so hänget das Herz nicht dran. Wenn dein Besitz auf ehrliche Weise wächst, infolge des Fleißes oder Erfolges in deinem Gewerbe oder Handel, so mache davon kein Aufhebens und miss diesen irdischen Dingen auch vor dir selbst keine Wichtigkeit bei; werde nicht stolz darob und hänge deine Liebe nicht an den Geldsack. Den unsterblichen Geist zum beständigen Betrachten und Beschauen vergänglicher Güter herabzuwürdigen ist unverantwortliche Torheit. Sollten solche, die sich des Herrn der Herrlichkeit als ihres ewigen Gutes rühmen, sich auch noch aus irdischem Flittergold einen Ehrenschmuck machen? Soll der leidige Mammon sie der Gemeinschaft des dreieinigen Gottes berauben? Wie wir uns nicht auf Menschen verlassen dürfen, so ziemt es sich noch weniger, auf das Geld unser Vertrauen zu setzen. Vermögen und Ansehen sind vergänglich wie der Schaum, der auf den Meereswellen glitzert. Könnten wir alle Reichtümer und Ehren der Welt zu einer goldenen Schnur verbinden, sie wäre doch ein zu schwacher Faden, als dass wir das Glück einer unsterblichen Seele daran hängen dürften.“

    Auch wer meint, mangels desselben kein Problem mit Reichtum zu haben, so kann er doch Nutzen daraus ziehen aus diesem Vers. Auch wenn wir materielle Güter in Hülle und Fülle besäßen, es wäre dies nur ein flüchtiger Besitz. Deshalb sollten wir auch nicht vorrangig danach trachten. Wir Christen haben dagegen die Aussicht auf den wahren Wohlstand, auf den ewigen Reichtum. Mit unseren Augen können wir ihn noch nicht sehen. Aber er ist uns versprochen und ist unvergänglich.

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