Das Evangelium vom Kreuz

1Kor 1,18 Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft. (NGÜ)

Eine Antwort auf „Das Evangelium vom Kreuz“

  1. Die Botschaft vom Kreuz und vom Erlöser, der für uns gestorben ist, erscheint vielen Menschen als eine Torheit, so wie es Paulus bezeichnet hat. Auch derjenige, der von ihr spricht, wird gerne als närrisch hingestellt. Es passt nicht in die heutige Zeit, wenn man klare Worte spricht.

    Gestern sagte nach einer dieser endlosen Corona-Talksendungen eine ehemalige Bischöfin, die Osterhoffnung sei, dass das Leben stärker wäre als der Tod und man werde schon heil durch die nächsten Wochen kommen. Damit erwies sie dem, was echte Christen glauben, einen Bärendienst. Die Frohe Botschaft wird verleugnet und verweltlicht, um in der Öffentlichkeit nicht als weltfremd und töricht dazustehen. Solche Theologen folgen ganz dem, was in der Öffentlichkeit von ihnen gefordert wird. Als Tröster und Mutmacher in schwierigen Zeiten haben sie noch eine gewisse Daseinsberechtigung. Wenn aber gesagt wird, das Leben wäre stärker als der Tod, dann ist das auch im weltlichen Sinne schon mal völlig unlogisch. Der Tod beendet das Leben, das ist unabänderlich. Corona zeigt uns das deutlich. Es gibt aber nach dem Tod das ewige Leben. Aber nur für den, der daran glaubt, dass Jesus am Kreuz für ihn gestorben ist. Das allein ist die Osterhoffnung. Wer diesen Zusammenhang nicht erwähnt und sich einer unsinnigen Floskel bedient, der ist der eigentliche Narr. Das ist auch mit ein Grund, weshalb so viele die großen Kirchen verlassen. Es ist eine große Torheit, wenn man die kluge Wahrheit von der Erlösung aus dieser Welt nicht mehr verkündet.

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