Weitersagen, was gut ist!

So mache dich auf und predige ihnen alles, was ich dir gebiete.
Jeremia 1,17

Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist.
2. Korinther 4,5

Das wahre Evangelium, welches zur Bekehrung führt, wird kaum noch gepredigt. Wer will schon mit der eigenen Sündhaftigkeit konfrontiert werden, für die Jesus am Kreuz starb?

Hast du auch noch so viel Gutes getan, es wiegt deine Ferne zu Gott nicht auf. Das Gute, das du tust, befriedigt deine eigene Begierde nach Ruhm und Anerkennung. Tust du es aber ohne selbige und aus der Liebe zu Gott heraus, dann wird es dir zum Segen.

Bekenne alles im Gebet und lasse dich dabei vom Heiligen Geist leiten. Nimm dir mal Zeit und geh in die Knie, denn in dieser Haltung wirst du Gottes Liebe erleben. Probiere einmal so lange zu verharren, bis du zur Erkenntnis kommst und es kann sein, dass die Tränen fließen. Das ist ein Zeichen, dass Gott dein Herz berührt und es wird dir zum Segen werden.

Gebet

Danke HERR, dass du die Deinen segnest und zu dir ziehst im Gebet. Segne alle, die dich suchen und deine Liebe brauchen mit Zuversicht und Freude. Amen

Eine Antwort auf „Weitersagen, was gut ist!“

  1. Es kommt für die Prediger darauf an, das unverfälschte Evangelium zu verkünden, um dem Auftrag Gottes gerecht zu werden. Nicht angesagt ist die Neigung, sich selbst in ein gutes Licht zu stellen, um sich bei Gläubigen beliebt zu machen. Einzig Christus Jesus soll im Mittelpunkt stehen. Man prüfe, ob dies bei Predigten wirklich vermittelt wird, oder ob nicht eine leichtverdauliche Kost angeboten wird, um den Hörern zu gefallen. Man hat nicht selten den Eindruck, dass in Erfüllung vermeintlicher Erwartungen eine Art biblischer Verzuckerung von Tagesereignissen geboten wird. Dabei kann einzig das klare Wort Gottes echten Trost schenken. Es muss in Kauf genommen werden, dass der Hörende etwas zu kauen hat, z. B. inwieweit seine Lebenspraxis dem entspricht, wie Jesus an seiner Stelle handeln würde. Eine solche Selbstreflexion anhand der Forderungen der Bibel anzuregen, ist schwerer zu vermitteln. Dennoch ist es der einzige Weg, den Auftrag Gottes zu erfüllen.

    Wenn unsere Freudenbotschaft dennoch verhüllt erscheint, so ist das nur bei denen der Fall, die ins Verderben gehen, bei den Ungläubigen, bei denen der Gott dieser Welt das Denken verdunkelt hat, damit sie das helle Licht des Evangeliums nicht sehen, nämlich die Botschaft von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Ebenbild ist. 2. Korinther 4,3-4

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