Wer schenkt uns neue Kraft?

Der Name des HERRN ist ein starker Turm, der Gerechte eilt dorthin und findet Schutz. Sprüche 18,10

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden! Philipper 4,6

Wenn man in den Urlaubsorten überall in der Welt, Gotteshäuser betrachtet und die verschiedenen Baustile bewundert, dann kann man auch oft Menschen in denselben sehen, die dort in sich gehen und beten.

Eine Freundin sagte einmal, dass sie in jener Kapelle einen Kraftort gefunden hat. Immer wenn sie dort ist, spürt sie die Nähe Gottes. Aber ist es denn das Gebäude oder das offene Herz und Gebet, das diese Nähe entstehen lässt? Ich denke, dass in allem die Ehre zu Gott erkennbar wird, im Bau und im Gebet. Wer aber segnet mit neuer Kraft, ist der allmächtige HERR und Vater, denn ER ist gnädig und erhört unser Flehen.

IHM sei Dank.

Eine Antwort auf „Wer schenkt uns neue Kraft?“

  1. Das hebräische migdal in den Sprüchen wird mit Burg, Schloss, Turm übersetzt. Er ist stark und fest, so wie der Name des Herrn jahwe, der eng verknüpft ist mit seiner Eigenschaft als Erretter seines Volks. Wir sind heute nicht mehr so fest überzeugt von Namen und Bezeichnungen, weil wir von menschlichen Herrschern zu oft enttäuscht wurden, denen hochtrabende Beinamen gegeben wurden, wie Karl dem Großen oder dem Sonnenkönig. Nur der Name Gottes hat unbeschadet alle Zeiten überdauert.

    Im Philipperbrief 4,6 listet Paulus vier Begriffe auf, die in der Stärke und Macht Gottes begründet sind: Bitten, Gebet, Flehen, Danksagung. In dieser Form dürfen wir uns an Gott wenden. Wir sollen dies tun im Vertrauen auf IHN. Wir sollen uns nicht sorgen, das wird eingangs hervorgehoben, denn das wäre mangelndes Vertrauen auf unseren Erretter. Für uns liegt der Lohn des Gebets im Frieden, der unsere Seele erreicht und der nur von Gott kommen kann.

    Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein. Philipper 4,9

    Im griechischen Text steht proseuche und heißt neben Gebet auch Gebetsstätte. Das lässt auf Orte schließen, die besonders geeignet sind für unsere Bitten an Gott. Das kann eine Kathedrale sein, aber auch das „stille Kämmerlein“.

    Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. Matthäus 6,6

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