Gott sorgt für die Seinen

Ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen. 3. Mose 26,5

Sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. Matthäus 14,20

Die Bibel meint nicht nur den körperlichen Hunger, sondern auch den seelischen Hunger nach Liebe, den die Welt nicht geben kann. Ich denke, dass Jesus diesen Hunger ansprach, den er mit „Fülle“ stillen möchte. Wie ein gestilltes Kind ruhig und gesättigt in den Armen der Mutter einschläft, so werden auch einst diejenigen entschlafen, die aus der Fülle Gottes gelebt haben, nämlich Seinem Wort, dem lebendigen Brot für unsere Seelen.

Das Sterben ist in diesen Tagen des Corona-Virus näher ins Bewusstsein gerückt. Das Gesundheitssystem will Gott spielen aber Gott ist HERR. Wer Jesu Fülle hat, der weiß, dass Gottes Liebe auch durch die Sterbestunde trägt, vor der die gottlose Welt Angst hat.

Hört auf Jesus und Sein Wort und nicht auf die Führer, die dein Leben nicht retten können. Im Vertrauen auf IHN möge Dein Tag beginnen und im Dank an IHN in den Schlaf gehen. Das wünsche ich uns, die wir nach IHM gesucht haben. Amen

Eine Antwort auf „Gott sorgt für die Seinen“

  1. In 3. Mose sagt Gott dem Volke Israel zu, dass sie u. a. ohne materielle Not und in Sicherheit in ihrem Land leben werden. Allerdings mit der vorhergehenden Einschränkung Werdet ihr nun in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote befolgen und sie tun. 3. Mose 26,3. Es wird also immer genug Brot vorhanden sein, um ihren Hunger zu stillen.

    Man kann jetzt gleich nach Parallelen suchen. Da bietet sich das Wunder der Brotvermehrung durch Jesus an, wie es in der Auswahl des zweiten Verses geschehen ist. Man kann aber auch die Worte so nehmen, wie sie dastehen, in ihrer ganz wörtlichen Bedeutung, ohne nach ihrem Symbolgehalt zu suchen.

    Bei Mose ist es eine klare Zusage Gottes, die aber den Gehorsam des Volkes fordert. In der Brotvermehrung zeigt sich, dass Jesus jederzeit ein Wunder tun kann. Hierin zeigt sich die Allmacht Gottes, der das für den Menschen Unmögliche – ohne Aufforderung und ohne großes Aufheben zu machen – tun kann. Meiner Auffassung nach reicht dies für unsere Auslegung. Klar, man kann Matthäus 4,4 anführen: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt. Damit wird auf den geistigen Wert der Nahrung verwiesen. Aber den Text der Bibel kann man auch nur so stehen lassen und genießen. So wie wir ein Stück Brot langsam kauen und uns dabei bewusst machen, wie gut es schmeckt und wie reich wir damit jeden Tag beschenkt werden.

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